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Grundrente Deutschland

Die Grundrente betrifft 1,3 Millionen Menschen.

(Foto: Frank Sorge/Imago)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Was wichtig ist

Bundestag beschließt Grundrente. Sollte der Bundesrat dem Gesetz zustimmen, kann es am 1. Januar 2021 in Kraft treten. 1,3 Millionen Menschen mit niedriger Rente sollen davon profitieren. Wie die Grundrente funktioniert, erklärt Hendrik Munsberg. Die nächste Bundesregierung wird den verabschiedeten Kompromiss nachbessern müssen. Trotzdem ist es gut, dass das Gesetz nun verabschiedet wurde, kommentiert unser Autor.

EXKLUSIV Fälschungen bei Wirecard reichen bis 2014 zurück. Staatsanwälte gehen davon aus, dass der Internetkonzern schon früh mit falschen Zahlen arbeitete. Aufsichtsbehörden und Prüfer ließen sich demnach jahrelang täuschen. Von Klaus Ott, Nicolas Richter und Jörg Schmitt. Die weltweite Suche nach dem flüchtigen Ex-Vorstand Jan Marsalek dürfte noch andauern. Der Mann hat Geld, Kontakte und keine Skrupel. Zur Reportage über seine Flucht mit SZ Plus

Türkei fordert Entschuldigung Frankreichs wegen Fregatten-Vorfall im Mittelmeer. Außenminister Çavuşoğlu wirft Paris vor, über einen Zwischenfall mit einem französischen Kriegsschiff nicht die Wahrheit zu sagen. Frankreich hält einen ersten Untersuchungsbericht der Nato für nicht zufriedenstellend und fordert Sanktionen gegen die Türkei. Von Matthias Kolb, Paul-Anton Krüger und Tobias Zick

EXKLUSIV Schiedsverfahren um geplatzte Pkw-Maut wird Millionen kosten. Allein der Spitzenanwalt, der den Bund vertritt, berechnet 675 Euro - pro Stunde. Andreas Scheuers Ministerium erwartet unabhängig vom Ausgang hohe Kosten. Fachleute sehen das neuerliche Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht nur deshalb kritisch. Von Markus Balser und Martin Kaul

Erdoğan will soziale Medien schärfer kontrollieren. Der türkische Präsident kündigt an, einzelne Plattformen wegen Unmoral "komplett zu verbieten". Zuvor war seine Tochter via Twitter beleidigt worden. Von Tomas Avenarius

Polizei verhaftet Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell. Die Britin steht im Verdacht, dem verstorbenen US-Millionär junge Frauen zugeführt und an ihrem Missbrauch teilgenommen zu haben. Maxwell wurde seit Monaten gesucht. Mehr dazu

Das Wichtigste zum Coronavirus

Bundestag beschließt Nachtragshaushalt mit Rekordneuverschuldung. 217,8 Milliarden Euro nimmt der Bund an neuen Schulden auf, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen. Der neue Haushalt beinhaltet auch die zu erwartenden Mindereinnahmen bei der Steuer. Mehr Nachrichten aus Deutschland

EXKLUSIV Subunternehmer von Tönnies wollen Kurzarbeit beantragen. Gewerkschaftler werfen den Unternehmen vor, dabei fragwürdige Methoden anzuwenden. So sollen Mitarbeiter dazu aufgefordert worden sein, undurchsichtige Einverständniserklärungen zur Kurzarbeit zu unterschreiben. Von Kristiana Ludwig und Lina Verschwele

Pandemie trifft Balkan mit voller Wucht. Bislang blieb die Region von Corona verschont. Warum sich das nun geändert hat - und die österreichische Regierung sogar eine Reisewarnung verhängt. Von Tobias Zick

Zweite Infektionswelle trifft die Schweiz. Das Ende der Sorglosigkeit: Die Behörden reagieren mit Maskenpflicht und Einreisebeschränkungen. Doch die Rückkehr zu strikten Corona-Regelungen dürfte schwierig werden. Von Thomas Kirchner

US-Arbeitsmarkt erholt sich deutlich. Trotz drastisch ansteigender Infektionszahlen in den Vereinigten Staaten sinkt die Arbeitslosigkeit deutlich von 13,3 Prozent im Mai auf 11,1 Prozent im Juni. 4,8 Millionen Stellen wurden neu geschaffen. Weitere Meldungen aus der Wirtschaft

Kollektives Tagebuch - die große Leseraktion der SZ. In der Corona-Krise wollen wir wissen, wie es den Menschen da draußen geht: Wie kommen Sie mit der Situation zurecht, was tröstet Sie? Wir schreiben mit Ihnen ein kollektives Tagebuch der Krise - machen Sie mit!

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Gabriel war Berater bei Tönnies. Der frühere SPD-Vorsitzende erhielt laut einem Medienbericht pauschal 10 000 Euro im Monat für seine Tätigkeit. Es ging um den Absatz in China. Zum Artikel

Fragwürdiger Sieg in einer fragwürdigen Abstimmung. Fast drei Viertel der Wähler stimmen für Putins umstrittene Verfassungsreform. Er kann nun weitere 16 Jahre regieren. Ein wenig Protest gibt es aber doch. Von Silke Bigalke

Selbstgenäht schützt auch. Schal oder Taschentuch? Forscher haben untersucht, welche Alternativen zu medizinischen Masken am besten vor dem Coronavirus schützen. Von Christina Kunkel

SZ-Leser diskutieren​

Feiern trotz Corona-Krise: Wie sollte der öffentliche Raum organisiert werden? "Eine allgemeingültige Lösung kann es nicht geben, alleine schon, weil die örtlichen Verhältnisse unterschiedlich sind", schreibt Leser Hustensaft. EMW72 findet, dass die Partys nicht mit den Restriktionen im öffentlichen Raum, wie z.B. in der Schule, zusammenpassen: "Dass sich gerade in der aktuellen Lage alle neue Orte zum Zusammenkommen suchen, ist verständlich. Aber gerade darum muss es ein Mindestmaß an Rücksicht und Benehmen geben. Die Stadt sollte alle Möglichkeiten nutzen um zu großen Lärm und das Vermüllen zu unterbinden. Hier helfen nur empfindliche Bußgelder. Und man sollte über ein Alkoholverbot nachdenken." Diskutieren Sie mit.

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