bedeckt München 27°

Umweltverschmutzung in der Türkei:Das Marmarameer schnappt nach Luft

Marmarameer, Türkei

Experten nennen das Phänomen "Meeres-Rotz": Die schleimigen Ausscheidungen einer Reihe von Mikroalgen bedecken die Meeresoberfläche und rauben den Meerestieren den Sauerstoff.

(Foto: Yasin Akgul/AFP)

Klimawandel und Verschmutzung lösen im östlichen Mittelmeer eine gigantische Algenplage aus. Und die Politik von Präsident Erdoğan könnte die Lage noch verschärfen. Experten warnen vor einer Umweltkatastrophe.

Von Tomas Avenarius, Istanbul

Auf den ersten Blick erregt es Ekel, auf den zweiten Wut, auf den dritten Zukunftsangst: Schleimiger, gräulich-weißer Glibber bedeckt das küstennahe Wasser, in den Häfen und an den Molen schaukeln die Schiffe und Boote im schmutzigen Schlick. Blaues Wasser ist über weite Strecken nicht mehr zu sehen. Der Schleim verklebt die Netze der Marmara-Fischer, ohnehin ist kaum noch Fisch da. Verschmutzt ist das Meer sogar rund um die berühmten Prinzen-Inseln: Die vier größeren der Inseln zählen zu den Ausflugsparadiesen Istanbuls.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Porizkova Grief
Paulina Porizkova
"Was Frauen über 50 nicht sein dürfen: sexy"
Teaserbilder Interrailreise Rühle
Interrail
Mit dem Zug durch Europa
FILE PHOTO: Anti-Mafia police wearing masks to hide their identity, escort top Mafia fugitive Giovani Brusca May..
Mafia-Killer in Italien
Das "Schwein" ist frei
Cocaine and lines (flour) on a black reflective surface Cocaine and lines (flour) on a black reflective surface PUBLICAT
Drogenkonsum
"Das Koks war schon immer da in München"
aus der Serie 'Corona Tagebuch'; Post-Corona
SZ-Magazin
Das vergess ich dir nie
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB