bedeckt München
vgwortpixel

Dieselskandal und Kartellvorwürfe:Demonstrativ gelassen

"Das ist ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem, was ich als CSU-Generalsekretär erlebt habe", sagt Dobrindt zu den Vorwürfen im Diesel-Skandal.

(Foto: Collage: Stefan Dimitrov, Foto: dpa)

In der Politik herrscht Entsetzen über die deutsche Autoindustrie. Nur einen kümmert das offenbar nicht: Alexander Dobrindt. Die Vorwürfe zum Diesel-Skandal? Ein "laues Lüftchen", sagt der Verkehrsminister.

Man erwartet einen gestressten Mann, einen Minister unter Druck, mit Sorgenfalten und Schweiß auf der Stirn. Erst der Dieselskandal, jetzt auch noch die Kartellaffäre. "Bundesminister für Vertuschung und Interessenspolitik", hat Grünen-Chef Cem Özdemir ihn gerade genannt. Einen Komplizen der Großindustrie, die den kleinen Bürger betrügt. Das muss einen doch anfassen, nervös machen. Oder wütend.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Krankmeldungen
Immer diese Blaumacher
Teaser image
Felix Lobrecht
"Ich war immer der König des Dispos"
Teaser image
Tinnitus
"Der Arzt sagte, damit müsse ich jetzt leben"
Teaser image
Familie
"Auch Väter haben Wochenbett-Depressionen"
Teaser image
Paartherapeut im Interview
"Wenn die Liebe anfängt, wird es langweilig"