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Verbote:Lieber vorsichtig als forsch in Phase II

Coronavirus · Dresden

Eine Mitarbeiterin in einem Dresdner Supermarkt bestückt mit Mundschutz vor Ladenöffnung ein Regal.

(Foto: dpa)

Die Verbote der vergangenen Wochen waren richtig. Jetzt ist wichtig, dass Politiker ihre Schritte klar und nachvollziehbar erklären. Denn es gilt auch, das gerade erst gefasste Vertrauen der Bürger nicht zu verlieren.

Kommentar von Detlef Esslinger

Zum Glück dürfen die Friseure bald wieder aufmachen, andernfalls würde demnächst ganz Deutschland so aussehen wie das Ensemble in Oberammergau kurz vor der Passion. Da sie nun aber Anfang Mai wieder in Betrieb gehen dürfen: Wird dies die Gesundheit vieler Menschen gefährden? Friseurinnen arbeiten nun mal eng am Kunden. Und was ist mit den Kitas? Will man den Eltern wirklich bis Herbst zumuten, Heimbüro und Heimbetreuung zugleich zu betreiben? Oder hätte man, um diese Zumutung zu vermeiden, Kitas bald wieder öffnen sollen; im Wissen um die Gefahr? Und wenn die Regierenden sich nicht dazu durchringen mögen, große Möbelhäuser wieder zu öffnen - drittes Beispiel -, warum erlauben sie aber Aldi, nicht nur Wurst, sondern auch Schränke fürs Bad zu verkaufen?

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