Leute: "Einer unserer lustigsten Witze"

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Leute: Nicht ihr nächster Streich, sondern nur ein Auftritt von Barbara Schöneberger beim Deutschen Fernsehpreises.

Nicht ihr nächster Streich, sondern nur ein Auftritt von Barbara Schöneberger beim Deutschen Fernsehpreises.

(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Barbara Schöneberger fesselte als Kind fremde Erwachsene. Pierce Brosnan geht gegen Plastikmüll vor. Und Natalie Portman will mit Filmrollen ihre Kinder beeindrucken.

Barbara Schöneberger, 48, Moderatorin, wusste schon als Kind, wie man Menschen fesselt. Als Schülerin habe sie nervende Erwachsene im Bus mit dem Schal an den Stangen festgebunden, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Einer unserer lustigsten Witze", wie sie findet. "Und mit großem Erfolg." Anlass sei gewesen, wenn sich die alten Leute über die lauten Schüler im Bus beschwert hätten. Insgesamt habe sie sich aber als sehr folgsam und brav empfunden. "Viel Stress hatten meine Eltern nicht mit mir." Auch ihre Kinder seien eher friedlich, sagte Schöneberger. "Die träumen eher davon, Streiche zu spielen." Neulich seien in der Nachbarschaft mal Eier auf ein Haus geworfen worden, räumte sie ein. "Da waren wohl auch meine dabei. Aber willst du ein Kind, das den ganzen Tag zu Hause am Tisch sitzt und Harry Potter liest?"

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(Foto: Ian West/dpa)

Pierce Brosnan, 69, irischer Schauspieler, jagt statt Gangster Umweltsünder. In einem Video werben sein Sohn Paris, 21, und er gemeinsam dafür, Abfälle sicher zu entsorgen. "Plastik besteht ewig, es ist an der Zeit, clevere Wege zu finden, es zu managen", sagte Brosnan. Das Video gehört zu einer Öffentlichkeitskampagne der Basel-, Rotterdam- und Stockholm-Umweltkonventionen. Die Unterzeichner, darunter Deutschland, haben den Export von Plastikmüll in Länder verboten, die das Material nicht ordnungsgemäß entsorgen können. Brosnan und sein Sohn fordern die Zuschauer in Ländern, die noch nicht unterzeichnet haben, dazu auf, ihren Regierungen Druck zu machen.

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(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Carolin Kebekus, 42, Komikerin, fühlt sich als Frau im Nachtleben eingeschränkt. "Es fängt damit an, dass wir uns bereits vor der Party Gedanken darüber machen müssen, wie wir sicher hin- und zurückkommen", sagte sie bei der Aufzeichnung der "Carolin Kebekus Show". Im Club achteten Frauen dann darauf, bei einer Abfuhr immer nett zu bleiben, damit die Situation nicht eskaliere. Auch sei es ratsam, immer sein Glas im Auge zu behalten, damit dort niemand K.-o.-Tropfen hineingieße. Ein neuer besorgniserregender Trend sei das "Needle Spiking", bei dem Feiernden unbemerkt Partydrogen in den Körper gespritzt würden. "All diese Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen haben Frauen komplett verinnerlicht", sagte Kebekus. "Wir wissen alle, dass es unsere Verantwortung ist, uns so zu verhalten, dass uns nichts passiert."

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(Foto: Joel C Ryan/dpa)

Natalie Portman, 41, israelisch-US-amerikanische Schauspielerin, lässt sich bei der Wahl ihrer Rollen von ihren Kindern beeinflussen. "Ich habe das Gefühl, dass dies die Phase meiner Karriere ist, in der ich wirklich versuche, meine Kinder zu beeindrucken", sagte die Oscarpreisträgerin dem Magazin Variety. Der elfjährige Aleph und die fünfjährige Amalia hätten sie ermutigt, in dem neuen "Thor"-Film mitzuspielen. Beide Kinder waren so begeistert, "wenn sie mich am Set besuchen durften und mich verkleidet mit Cape sahen", erklärte Portman. "Das hat es wirklich cool gemacht." Für den "Thor"-Dreh hätten die Kinder ausnahmsweise auch gerne auf die Anwesenheit ihrer Mutter zu Hause verzichtet. "Es ist sehr selten, dass meine Kinder sagen: Bitte geh zur Arbeit!"

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