Leute:Königliche Impfluencer

Lesezeit: 2 min

Charles und Camilla informieren über eigentlich private Gesundheitsfragen, Chris Noth über einen "Sex and the City"-Streit. Und Claudia Schiffer unternimmt einen Familienausflug auf den roten Teppich.

Prinz Charles und Herzogin Camilla in Ägypten
(Foto: Peter Nicholls/dpa)

Charles, 73, britischer Prinz, und Camilla, 74, Herzogin, werben fürs Impfen. Es sei bei Ungeimpften mindestens zehn Mal wahrscheinlicher, dass sie in Kliniken müssen oder sterben, als bei Geimpften. In einer Mitteilung hieß es: "Deshalb fordern wir alle auf, sich impfen zu lassen und den Booster zu bekommen, wie wir es selbst getan haben." Vor einem Jahr hatte Großbritannien mit flächendeckenden Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Dass Charles und Camilla offen über ihren Impfstatus sprechen, ist nicht selbstverständlich. Gesundheitsfragen der Royals sind eigentlich Privatsache. Allerdings ließen sich auch Queen-Enkel Prinz William und seine Ehefrau Herzogin Kate bei ihrer Impfung fotografieren. Zudem informierte der Buckingham-Palast über die erste Impfung von Elizabeth II. - um Spekulationen und Falschinformationen entgegenzuwirken.

'The King's Man' World Premiere - Arrivals
(Foto: Stuart C. Wilson/Getty Images)

Claudia Schiffer, 51, Supermodel, hat einen Familienausflug auf den roten Teppich gemacht. Zur Premiere seines Films "The King's Man" in London begleitete sie ihren Ehemann, den Regisseur Matthew Vaughn, 50. Mit dabei: die gemeinsame Tochter Clementine, 17, die zum ersten Mal auf dem roten Teppich zu sehen war. Schiffer trug ein Perlenkleid, Vaughn, der offenbar kälteempfindlicher ist, Mantel, Hut und Schal.

Sky - ´Sex and the City"-Nachfolger ´And Just Like That..."

Die neue Häuslichkeit? Carrie (Sarah Jessica Parker) und Mr. Big (Chris Noth) in einer Szene von "And Just Like That".

(Foto: Craig Blankenhorn/dpa)

Chris Noth, 67, Mr. Big, hat seine Serienpartnerin Sarah Jessica Parker ("Carrie") gegen Kim Cattrall ("Samantha") verteidigt. Die beiden Darstellerinnen aus "Sex and the City" sollen seit Längerem zerstritten sein, bei der Fortsetzung der Serie ist Cattrall nicht dabei. Der US-Schauspieler sagte dem britischen Guardian, er könne sich Cattralls Gründe für den Ausstieg nicht erklären: "Ich wünsche mir, das alles wäre nie passiert." Er stehe Sarah Jessica Parker sehr nahe und könne es nicht ausstehen, wenn schlecht über sie geredet werde. Cattralls Beschreibungen von Parker kämen ihr "nicht einmal nahe". Parker selbst hatte zuletzt gesagt, persönliche Differenzen seien nicht der Grund für das Scheitern der Wiedervereinigung der vier Serienfiguren. Die Fortsetzung unter dem Titel "And Just Like That" läuft diese Woche auf Sky an.

Schauspieler Ryan Reynolds
(Foto: Jordan Strauss/dpa)

Ryan Reynolds, 45, kanadisch-US-amerikanischer Schauspieler, spielt gerne Elterntaxi. Mit der US-Schauspielerin Blake Lively, 34, hat er drei Töchter im Alter zwischen zwei und sechs Jahren. Im Gespräch mit dem Online-Netzwerk Linkedin sagte er, früher sei die Familie viel unterwegs gewesen, inzwischen aber hätten die Kinder einen einigermaßen normalen Terminplan. "Ich genieße es wirklich, ein anwesender Papa zu sein. Ich liebe es, sie morgens zur Schule zu bringen, ich liebe es, sie abzuholen." Der Schauspieler hatte zuletzt eine Schauspielpause angekündigt. "Ich möchte diese Zeit mit meinen Kindern nicht verpassen."

Fürstin Charlène in medizinischer Behandlung
(Foto: ---/dpa)

Charlène, 43, Fürstin von Monaco, ist nach Auskunft ihres Vaters sehr müde. Er sei aber zuversichtlich, dass sich ihr Gesundheitszustand wieder bessern werde, sagte Mike Wittstock, 75, dem südafrikanischen Magazin You. Während ihres Aufenthalts in Südafrika habe er seine Tochter nicht gesehen - coronabedingt. "In unserem Alter müssen wir sehr vorsichtig sein", sagte er. "Ich wollte sie auch nicht anstecken, weil sie so viele medizinische Eingriffe hatte." Charlène unterzog sich zuletzt mehreren Behandlungen und hielt sich lange in ihrer Heimat Südafrika auf, was zu Spekulationen über ihre Beziehung mit Fürst Albert II. führte. Nach Monaten kehrte sie nach Monaco zurück - inzwischen befindet sie sich aber wieder im Ausland in medizinischer Behandlung. Albert II. hatte zuletzt gesagt, sie leide unter physischer und emotionaler Erschöpfung.

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