Öffentlicher Nahverkehr:Barrierefreies Busfahren

Öffentlicher Nahverkehr: Damit auch sensorisch oder mobilitätseingeschränkte Menschen den öffentlichen Nahverkehr selbstständig nutzen können, werden sukzessive die Bushaltestellen im Stadtgebiet von Bad Tölz barrierefrei umgebaut.

Damit auch sensorisch oder mobilitätseingeschränkte Menschen den öffentlichen Nahverkehr selbstständig nutzen können, werden sukzessive die Bushaltestellen im Stadtgebiet von Bad Tölz barrierefrei umgebaut.

(Foto: Harry Wolfsbauer)

Nachdem die Umgestaltung zunächst ins Stocken geraten war, sind jetzt die ersten umgebauten Haltestellen in Bad Tölz fertig.

Laut einer Pressemitteilung der Stadt Bad Tölz schreitet die behindertengerechte Umgestaltung der Bushaltestellen im Stadtgebiet voran, nachdem die Umbau-Arbeiten mangels Angeboten nach einer Ausschreibung zunächst ins Stocken geraten waren. Mittlerweile sind die Stadtbus-Haltestellen in der Jahnstraße bei der Dreifachturnhalle sowie der Stopp Buchener Straße entsprechend umgebaut worden, noch in diesem Jahr sollen die zwei Haltestellen in der Schützenstraße auf Höhe der evangelischen Kirche folgen.

Die sukzessive barrierefreie Umgestaltung war bereits im November 2021 vom Stadtrat beschlossen worden, der dafür 200 000 Euro in den Haushalt 2022 einstellte. Der Umbau speziell der Haltestelle in der Jahnstraße wurde zu 50 Prozent vom Freistaat Bayern auf Grundlage des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG) gefördert.

Mit den Umbau-Maßnahmen sollen Haltestellen an die Bedürfnisse sensorisch oder mobilitätseingeschränkter Menschen im öffentlichen Nahverkehr angepasst werden. Konkret werden dafür die Bordsteine auf 16 Zentimeter angehoben, taktile Führungselemente in den Gehsteig eingebaut und Sitzbänke aufgestellt. Zuvor hatte die Stadt Bad Tölz bereits in die Barrierefreiheit von Bushaltestellen investiert und so in einer Vereinbarung mit dem Regionalverkehr Oberbayern (RVO) unter anderem erwirkt, dass im Stadtbusverkehr mindestens zu 90 Prozent Niederflurbusse eingesetzt werden müssen. Außerdem war das Fahrgastinformationssystem mit akustischen Fahrplan-Ansagen verknüpft worden.

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