Kinderklinik in Starnberg:"Wir sind nicht voll bis zum Rand, wir sind schon drüber"

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Kinderklinik in Starnberg: Die zwei Monate alte Gloriana hat sich mit dem RS-Virus infiziert, das Atmen fällt dem Säugling schwer. In der Kinderklinik bekommt das kleine Mädchen Sauerstoff zugeführt.

Die zwei Monate alte Gloriana hat sich mit dem RS-Virus infiziert, das Atmen fällt dem Säugling schwer. In der Kinderklinik bekommt das kleine Mädchen Sauerstoff zugeführt.

(Foto: Arlet Ulfers)

24 Betten hat die Kinderstation im Starnberger Krankenhaus, aktuell werden dort 37 kleine Patienten versorgt. Über die dramatischen Zustände in der Kinderklinik.

Von Carolin Fries

Thomas Lang sagt, das habe er noch nie erlebt. 24 Betten hat die Kinderstation der Starnberger Klinik, aktuell werden dort 37 Kinder medizinisch versorgt. "Das sind chaotische Zustände", so der Leiter der Kinderklinik und Vorsitzende des Verbands der leitenden Kinderärzte und Kinderchirurgen in Bayern. Quer durch den Freistaat würden schwer kranke Kinder verlegt, weil es keine freien Betten mehr gibt. "Wir sind nicht voll bis zum Rand, wir sind schon drüber." Geplante Operationen würden abgesagt, lediglich Notfälle stationär aufgenommen.

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