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Coronavirus:Stege an den Seen  gesperrt

Coronavirus - Starnberger See

Bereits am vergangenen Wochenende bevölkerten etwa in Percha viele Besucher die Stege.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Weil zu viele Menschen trotz der Coronavirus-Allgemeinverfügung viel zu eng beieinander sitzen, hat das Landratsamt alle Gemeinden an den Seen gebeten, ihre Stege zu sperren. Die eigenen Zugänge in den Erholungsgebieten - etwa in Kempfenhausen oder in Oberndorf am Wörthsee - hat die Kreisbehörde bereits geschlossen. Das habe die Polizei gefordert, sagt Landratsamtssprecherin Barbara Beck: "Da geht es jetzt schon unter Woche richtig zu, obwohl es noch gar nicht so warm ist." Der Tutzinger Gemeinderat hat die Sperrung seiner Stege bereits am Dienstag beschlossen. Eine Sicherheitswacht, die Tutzing vergangenen Sommer engagiert hat, patrouilliert an der Seepromenade. Das Landratsamt appelliert an Besucher, den vorgeschriebenen Abstand von 1,50 Meter einzuhalten, um das Coronavirus einzudämmen. Sonst drohten schärfere Ausgangsbeschränkungen, sagt Beck. Mittlerweile hätten sich auch junge Menschen ohne Vorerkrankungen infiziert, die sehr schnell auf die Intensivstation mussten. Die Zahl der positiven Tests im Landkreis stieg am Donnerstag auf 371.

© SZ vom 03.04.2020 / dac
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