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Stadtplanung:Was den Blick stört

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Die schnurgerade Ludwigstraße ist eine Sichtachse, sie führt vom Odeonsplatz über das Siegestor bis zum Horizont. Dass dort nun Hochhäuser die Blicke auf sich ziehen, gefällt nicht jedem.

(Foto: imago images/Heinz Gebhardt)

In München wurde schon früh festgeschrieben, wie gebaut werden solle - und vor allem wie hoch. Bis heute gelten Sichtachsen als heilig, Hochhäuser als Störenfriede. Wieso eigentlich?

Von Stephan Handel

Im Münchner Stadtmuseum liegt eine Lithografie aus dem Jahr 1882; sie zeigt das damals gerade fertiggestellte Haunersche Kinderspital an der Lindwurmstraße. Der Künstler hat sich natürlich nicht damit begnügt, nur das Gebäude zu zeigen. Er fügt es ein in seine Umgebung, eine Pappel-Allee ist zu sehen, am Horizont ein paar Gebäude - und ganz links am Bildrand die Bavaria und die Ruhmeshalle oberhalb der Theresienwiese.

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