:Warum die Schotterebene schon in der Steinzeit als Wohngegend beliebt war
Das Wohnungsproblem in München ist so groß, dass in Orten wie Poing enorm viel gebaut wird. Dabei kommt oft die Vergangenheit zum Vorschein - eben wurde eine historische Siedlung entdeckt.
Dachau, das KZ von nebenan
:Das Todeslager, von dem angeblich niemand etwas wusste
1933 errichtete das NS-Regime in Dachau eines der ersten Konzentrationslager, bald wurde gefoltert und gemordet. Hatten die Menschen in der Stadt wirklich nichts von den Verbrechen in ihrer Nachbarschaft mitbekommen?
SZ-Podcast „Hey München“
:Warum Uber und Bolt teurer werden
Außerdem geht es im Podcast um den vergessenen Retter der NSDAP-Akten.
Polizeiinspektion am Prinzregentenplatz
:Wenn die Münchner plötzlich in Hitlers Wohnung stehen
In der Polizeiwache am Prinzregentenplatz wohnte früher Adolf Hitler. Nun öffnen die Beamten die Räume behutsam für die Öffentlichkeit – um zu zeigen, wie aus dem Ort des Terrors ein Ort der Demokratie geworden ist.
„Hauptstadt der Bewegung“
:Diese Orte spielten im München der Nazis eine besondere Rolle
Die Nationalsozialisten drückten München ihren architektonischen Stempel auf. Doch auch Menschen im Widerstand prägten Orte in der Stadt – eine Auswahl.
NSDAP-Mitgliederkartei
:Wie ein mutiger Mensch die Nazi-Akten rettete
Acht Millionen Mitgliederkarten der NSDAP wollten die Nazis in einer Papiermühle in Freimann bei München vernichten lassen. Doch Betriebsleiter Hanns Huber versteckte die Akten unter Lebensgefahr. Und dann wollten die Amerikaner sie erst gar nicht haben.
München im Beatles-Fieber
:„Mir läuft heute noch ein kalter Schauer über den Rücken“
Im Juni 1966 kommen die Beatles das erste und einzige Mal nach München – und viele Fans verlieren die Kontrolle. Welche Rolle eine Horde Ringer, ein kaputter Aufzug und sieben Society-Damen damals spielten.
Offizieller Start der Sanierung
:Was das Münchner Stadtmuseum künftig bieten soll
Seit zwei Jahren ist der Museumskomplex am Sankt-Jakobs-Platz bereits geschlossen, nun hat auch die eigentliche Generalsanierung begonnen. Geplant ist weit mehr als nur eine Erneuerung von Haus und Technik.
Denkmal in München
:Ludwig II. ist zurück auf der Corneliusbrücke
Eine überlebensgroße Bronzestatue des Märchenkönigs stand viele Jahre auf der Brücke – bis die Nationalsozialisten sie 1942 einschmolzen. Nun erinnert an der Stelle ein neues Denkmal an den Kini, pünktlich zu dessen 140. Todestag.
Stadtgeschichte
:Wie superreiche „Bierbarone“ sich das Oktoberfest griffen
Ein Nürnberger Schlitzohr, fünf Strohmänner und eine Riesenhalle: Damit begann eine neue Ära auf der Wiesn. Heute regieren dort die Brauerei-Oligarchen – sie verteidigen ihr Privileg wie eine Festung.
Zehn Touren durch die „Hauptstadt der Bewegung“
:NS-Täter und Verfolgte – Tür an Tür
Mit einem neuen Buch, das Spaziergänge empfiehlt, lässt sich erleben, wie engmaschig das Netz des nationalsozialistischen Terrorstaats in München gewebt war. Die Routen führen zu etlichen Orten, die eindrucksvoller sind als die bekannten Nazi-Bauten.
Meisterschaft vor 60 Jahren
:Als Sechzig sein größtes Fußballwunder erlebte
Unser Autor war als Kind dabei, als die Löwen vor 60 Jahren ihre bislang einzige Meisterschaft gewonnen haben. Erinnerungen an einen denkwürdigen Tag und ein heute surreales Gefühl.
Historisches Kanalsystem
:Barock-Denkmal am Straßenrand
Das historische Kanalsystem im Münchner Norden ist halb vergessen. Wer weiß, wo man hinschauen muss, findet in Dachau aber viele Spuren. Ein Streifzug entlang an Bayerns größtem Flächendenkmal.
Historie
:Wie bayerische Herrscher um die Macht in München rangen
Ein neues Buch untersucht den Wandel von einer bürgerlich zu einer fürstlich geprägten Residenzstadt. Welche Bedeutung dabei die Mariensäule hatte und welche Rolle die patrizische Oberschicht spielte.
Literatur
:Die Wunde, die der Roman aufreißt, ist entsetzlich
Tragisch-schön ist das Erwachsenwerden 1972 in Italien in Sandro Veronesis meisterhaftem Roman „Schwarzer September“. Doch dann beginnen in München die Olympischen Spiele.
Bewerbung mit „Olympischer Wiesn“
:So plant München die Sommerspiele
Mehr Tickets, rund 20 Milliarden Euro für Investitionen und eine „Olympische Wiesn“: Münchens Konzept für eine Bewerbung um die Spiele steht. Im September entscheidet sich, ob es die nächste Hürde nimmt.
DRK-Suchdienst in München
:Auf der Spur der lang Vermissten
Zahllose Menschen gingen in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren, noch immer gilt gut eine Million Deutsche als verschollen. Der DRK-Suchdienst hilft Angehörigen, das Schicksal der Vermissten zu klären – und erzielt dabei beachtliche Erfolge.
Streit um Oktoberfest-Monopol
:Der Mythos der Münchner Brauereien gerät ins Wanken
Seit Generationen beherrschen dieselben Biermarken das Bild vom Oktoberfest. Was das tatsächlich mit Tradition zu tun hat, wer am Monopol kratzt – und wer davon profitieren könnte.
SZ-Podcast „Hey München“
:Was hat es mit den radikalen Plänen für die Ludwigstraße auf sich?
Darum geht es in der aktuellen Podcast-Folge von „Hey München“. Und die Hosts blicken auf die chaotischen Tage zurück, die München im Mai 1945 erlebte.
Nachruf auf „Totalkünstler“ Timm Ulrichs
:Er schuf Münchens kuriosestes Großkunstwerk
Bei den Olympischen Spielen 1972 lief er täglich einen Marathon in einem riesigen Hamsterrad und an der Allianz-Arena ließ er eine Kirchenkopie aus dem Müllberg wachsen. Was von „Universaldilettant“ Timm Ulrichs bleibt.
Befreiung am 30. April 1945
:Sie waren ganz allein in München. Ohne einen Schuss Munition
Das Kriegsende war chaotischer als überliefert: Ein US-Trupp fragt sich zur Stadtmitte durch. Und acht Presseoffiziere fahren einfach mal zum Marienplatz, weil sie glauben, München sei schon erobert. Ein Irrtum.
Gedenktafeln für NS-Justizopfer in München
:Damit die Ermordeten von Stadelheim ihre Geschichte zurückerhalten
Auf dem Friedhof am Perlacher Forst sind 93 Menschen im Ehrenhain II begraben, die vom NS-Staat im Gefängnis Stadelheim ermordet wurden. Nun erinnern Gedenktafeln an ein dunkles Kapitel, das lange wenig beachtet wurde.
Künstliche Intelligenz
:Die große Gefahr von KI-Fakes für unsere Geschichte – und welchen Schutz es gibt
Drei Münchner Studierende haben einen Prototyp entwickelt, der die Verfälschung historischer Quellen verhindern soll. Ihre Idee stößt auf großes Interesse – denn die Zeit drängt.
NS-Justizopfer und ihre Angehörigen
:„Ich wache mit Stadelheim auf und ich gehe mit Stadelheim zu Bett“
In dem Münchner Gefängnis inhaftierte der NS-Staat zahlreiche seiner Gegner. Nur wenige Todeskandidaten überlebten. Nachfahren berichten, wie die Unrechtsurteile ihre Familien bis heute prägen.
Im Konvoi in die Sperrzone
:Der Mann, der Tschernobyl in einer Kiste aufbewahrt
Dieter Drischberger brachte nach der Katastrophe von Tschernobyl Hilfsgüter in das verstrahlte Gebiet. Er traf Kinder mit Fehlbildungen, fuhr durch die verlassenen Dörfer – und erkrankt später selbst an Krebs. Eine Zeitreise mit privaten Fotos.
Fußballkultur in München
:„1860 ist alles, was das Leben ist, nur verdichtet“
Der TSV 1860 München hat Abteilungen für Fußball, Turnen, Ski – und eine eigene für Vereinsgeschichte. Ein Besuch bei historisch interessierten Löwen, die sogar mit dem Lokalrivalen zusammenarbeiten.
25. Todestag von Vera Brühne
:Aber war die Dame eine Mörderin?
Der Prozess um Vera Brühne elektrisiert die Republik wie kaum ein anderer. Die elegante Münchnerin wird des Mordes an einem reichen Arzt beschuldigt, als Prostituierte schlechtgemacht und 1962 tatsächlich verurteilt. Doch der Fall bleibt bis heute rätselhaft.
Kreative Münchner
:Wie aus einem Damenstrumpf das berühmteste Zeltdach der Welt wurde
Der Ottobrunner Regisseur Franz Stepan erzählt in einem Dokumentarfilm die Männerfreundschaft von Olympia-Architekt Fritz Auer und dem BMW-Designer Hans A. Muth, die beide deutsche Wirtschaftsgeschichte schrieben und im Alter von über 90 Jahren noch immer topfit sind und visionär denken.
Ölkrise in den Siebzigern
:Wie es war, als München stillstand
Seit dem Iran-Krieg haben sich Benzin und Diesel massiv verteuert. Vor 50 Jahren zwang eine ähnliche Situation die Münchner zu harten Einschnitten: Heizungen blieben kalt, Straßen verwaist – und in Kellern entstanden Mini‑Reaktoren.
Anfänge der SA
:Wie Adolf Hitlers Kampftruppe entstand
Nazitrupps beginnen Anfang der 1920er-Jahre, auf Münchens Straßen Terror zu verbreiten. Sie gehen mit Knüppeln auf Gegner los und sind am Hitlerputsch beteiligt. Doch wie genau kam es zur Gründung der SA?
Edeka an der Osterwaldstraße
:Wenn nicht nur ein Laden schließt, sondern das Herz eines Viertels verloren geht
Bei Herta Tausch konnte man jahrzehntelang nicht bloß Brezn und frisches Gemüse kaufen; man konnte dort auch seine Sorgen und Wünsche lassen. Über das Ende eines besonderen Ortes und eine Händlerin mit Bundesverdienstkreuz.
München-Nostalgie
:Elf Orte, die gerne wiederauferstehen können
Bei Gerti in der Schoppenstube singen, im Floriansmühlbad abtauchen und im Stadion rennradeln oder sich etwas beim Hertie gönnen: Diese Münchner Orte hätten wir gerne zurück, wie sie einst mal waren.
Müller’sches Volksbad
:Wo Münchner in Pracht und Prunk baden
Im Müller’schen Volksbad tauchen Badegäste ein in eine Welt voller Zauber. Hier ist alles noch immer so wie bei der Eröffnung vor 125 Jahren. Über ein ganz besonderes Münchner Schwimmbad.
Gedenken an die Weiße Rose
:Der Zaun, an dem Sophie Scholl stand
Im Zweiten Weltkrieg verabschiedet die Münchnerin am Ostbahnhof einige ihrer Mitstreiter der Weißen Rose, die an die Ostfront müssen. Teile des Zauns, an dem die Szene spielte, werden nun für Erinnerungsorte verliehen.
Frühlingsbeginn im Olympiapark
:München im Bann der Kirschblüte
Keine andere Pflanze steht zum Frühlingsbeginn derart im Fokus. Wie die Gewächse ausgerechnet in den Olympiapark kommen.
Zeitgeschichte
:Erinnerung an den Aufstand im Ismaninger Moos
Der Bayerische Landtag nimmt Ismaning in die Liste der „Orte der Demokratie“ auf. Er erinnert damit an die Widerstandskämpfer, die sich wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit der Besetzung der Sendeanlage den Nazis entgegenstellten.
Kampf ums Rathaus
:Diese Stichwahl-Duelle gab es bisher in München
Dieter Reiter oder Dominik Krause: Erst zum vierten Mal wird die Oberbürgermeister-Wahl in einer zweiten Runde entschieden. Und erst einmal wurde ein Amtsinhaber abgewählt.
Statue von König Ludwig II.
:Der Kini kehrt an prominenter Stelle zurück
Einst holten die Nazis die Statue von König Ludwig II. von ihrem Sockel. Nun wird ein neues Denkmal gebaut. Wohin es kommen soll und warum ein Münchner dafür 225 000 Euro Spenden sammelte.
Carl August von Steinheil
:Münchens innovativer Tausendsassa
Carl August von Steinheil ist einer der großen Erfinder der Stadt. Im Bereich der Optik strahlt er am hellsten, doch seine Erfindungen betreffen viele Bereiche – über eine staunt der König, über die andere ärgern sich die Bierbrauer.
Umzug der LMU vor 200 Jahren
:Als München Universitätsstadt wurde
Vor 200 Jahren versetzte König Ludwig I. die Ludwig-Maximilians-Universität von Landshut nach München. Der folgende Bau des repräsentativen Hauptgebäudes begeisterte zunächst nicht alle. Doch heute sieht die Uni allen Grund zum Feiern.
Patienten der Anstalt Eglfing-Haar
:Als Alois Dallmayr von den Nazis ermordet wurde
Mit Zeichnungen und Briefen versuchten der Neffe des Delikatessen-Händlers und andere, auf ihre Lage in der sogenannten Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar aufmerksam zu machen. Über drei Schicksale und das Grauen der „Hungerhäuser“.
Tradition in München
:„Alarm, Alarm“ – die Schäffler kommen
Löcher in den Schuhen, Partylichter im Bus und jede Menge Ausdauer: Alle sieben Jahre tanzen die Schäffler in München. Neun Auftritte sind es an diesem Samstag. Wie die Tänzer sich vorbereiten – und welche Frau als einzige einen Platz unter lauter Männern hat.
Widerstand gegen das NS-Regime
:Bertl Lörcher – mutiger Kämpfer gegen die Barbarei
Der Widerstand von Menschen aus der Arbeiterbewegung gegen den NS-Staat ist selten angemessen gewürdigt worden. Ein Buch erinnert nun an den Münchner Antifaschisten Bertl Lörcher, der seinen Einsatz mit KZ-Haft und Zwangsdienst im berüchtigten Strafbataillon 999 bezahlte.
Illegaler Abriss
:Wann wird das Uhrmacherhäusl endlich wieder aufgebaut?
Vor mehr als acht Jahren wurde das frühere Handwerkerhaus illegal abgerissen. Der Eigentümer muss es eigentlich im gleichen Erscheinungsbild neu errichten – doch es geschieht nichts. Wie kann das sein?
Münchens erstaunlichster Quellenforscher
:Er schaut mit dem Fernrohr in die Vergangenheit
Erst seit 1845 ist die Vergangenheit der Stadt durch Chronisten dokumentiert. Was davor war, weiß vermutlich kaum jemand besser als der Historiker Helmuth Stahleder.
Neue Leitung beim Institut für Zeitgeschichte
:„Es gibt noch viele blinde Flecken“
Isabel Heinemann ist neue Direktorin des renommierten Münchner Instituts für Zeitgeschichte. Frauenforschung, internationale Vernetzung und Resilienz der Demokratie sind ihre Schwerpunkte – auch als Antwort auf den wachsenden Druck von rechts.
München nach dem Zweiten Weltkrieg
:Das erste Weihnachten ohne Angst vor Bomben
Die Kirchen verzeichnen „Massenbesuch“, Tausende Christbäume werden verkauft und das US-Militär spricht versöhnliche Worte: 1945 erlebt die Stadt das erste Weihnachtsfest nach dem Krieg. Eindrücke aus dieser Zeit.
Ausstellung mit unbekannten Gerichtszeichnungen
:Adolf Hitler auf der Anklagebank
Das Staatsarchiv München zeigt bislang unbekannte Gerichtszeichnungen vom Hitlerprozess 1924 und beleuchtet das Leben ihres Schöpfers Otto D. Franz.
Krampuslauf in der Münchner Innenstadt
:Riesenschädel, wilde Mähnen und ein infernalischer Lärm
25 Gruppen sind für den Münchner Krampuslauf eigens aus Bayern, Österreich und Südtirol angereist. Sie wollen das Wissen um das alte Brauchtum zurück in die Gegenwart holen – aber ein bisschen das Publikum zu erschrecken, gehört auch dazu.
Freizeit in München
:Eine Zugfahrt wie vor hundert Jahren
Das Bayerische Eisenbahnmuseum lässt ein Stück Geschichte lebendig werden. Unterwegs in München mit einer der wenigen noch fahrtauglichen Dampfloks der Baureihe 01.