Karlsplatz:Hotel Königshof an Inselkammer verkauft

Entwurf des Neubaus vom Hotel Königshof am Stachus

Spektakulärer Entwurf: Das Hotel Königshof am Stachus entsteht nach Plänen des Architekturbüros Nieto Sobejano.

(Foto: Nieto Sobejano Arquitectos)

Noch ist der spektakuläre Neubau am Stachus im Entstehen. Aber nun hat die bisherige Eigentümerfamilie Geisel sich von der Immobilie getrennt - und ein neuer Restaurant-Betreiber wird gesucht.

Von Sebastian Krass

Das Hotel Königshof am Stachus bekommt neue Eigentümer: Der Münchner Unternehmer Hans Inselkammer übernimmt mit einem Unternehmen seiner Inka-Holding die Immobilie am Stachus, die derzeit noch gebaut wird. Verkäufer ist die Familie Geisel, die das Traditionshotel bisher betrieben und im August bekannt gegeben hatte, dass sie sich von der Immobilie und dem Hotel trennen will. Die Hotelgruppe Geisel Privathotels, zu der noch das Excelsior in der Schützenstraße und das Beyond am Marienplatz gehören, machte den Verkauf am Mittwoch per Pressemitteilung publik. "Wir freuen uns, mit Inka ein Münchner Familienunternehmen als Erwerber der Hotelimmobilie bekannt zu geben", erklärte Carl Geisel. Der Königshof war bis zum Abriss des bisherigen Baus auch Heimat eines Gourmet-Restaurants. Derzeit entsteht nach Plänen des spanischen Architekturbüros Nieto Sobejano ein expressiver Neubau, der Mitte 2023 noch unter der Regie der Geisels fertig werden soll.

Die Inka-Holding hält nicht nur Anteile an der Augustiner-Brauerei, ihr gehören auch Immobilien in der Innenstadt, darunter das Haus mit dem C & A an der Kaufingerstraße. Auf der Rückseite plant Inka am Georg-Kronawitter-Platz (früher Sattlerplatz) den Neubau eines Hotels und eines Geschäftshauses. Auch das Tambosi am Odeonsplatz gehört Inka. "Am Stachus entsteht ein einzigartiges neues Fünf-Sterne-Haus im Herzen Münchens", sagt Hans Inselkammer. "Aktuell führen wir Gespräche mit internationalen Hotelmarken, die als zukünftiger Hotelbetreiber in Frage kommen." Auch ein Restaurant werde es wieder geben, heißt es aus dem Inka-Umfeld, Konzept und Betreiber seien noch offen.

Zur SZ-Startseite
Planung Paketposthalle München  - Stand Juni 2021

SZ PlusHochhaus-Debatte in München
:Wird alles gut, wenn sie erstmal stehen?

Zwei 155 Meter hohe Türme spalten die Münchner. Auch in Mailand, Kopenhagen und New York hat man sich um geplante Bauprojekte gezofft. Wie ist es in diesen Städten ausgegangen? Ein Blick in die Welt.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB