Sommerbühne:Was die Open-Air-Saison in München zu bieten hat

Roy Blanco

Mit ihren Italo-Schlager-Parodien treten Roy Bianco & die Abbrunzati Boys auf der Sommerbühne im Olympiastadion auf.

(Foto: Maria Rossi)

Das Programm auf der Sommerbühne im Olympiastadion ist noch nicht fix, da werden die Tickets schon knapp. Kein Wunder bei dem starken Line-up.

Von Michael Zirnstein, München

Das Programm der Sommerbühne im Olympiastadion ist noch nicht fix, geschweige denn verkündet, da werden die Tickets für die ersten Konzerte schon knapp. Und das, obwohl in der zweiten Corona-Saison bis zu 2000 Gäste statt der 400 im vorigen Jahr Einlass finden könnten. Wenn es die Staatsregierung erlaubt. Derzeit darf der das Festival organisierende Verband der Münchner Kulturveranstalter (VdMK) immerhin 1500 Plätze füllen.

An dieser Marke kratzen als erste Roy Bianco & die Abbrunzati Boys (18. August). Ob das nun an der zunehmenden Masse feierhungriger, junger Fans liegt oder an jenen, die sich von den Italo-Schlager-Parodien der Augsburger Aufsteiger einen Kurzurlaub in reiseproblematischen Zeiten versprechen?

Albumveröffentlichung - 'Vertigo Days' von The Notwist

Münchens Szene-Weltstars "The Notwist" eröffnen das einmonatige Open-Air am 23. Juli.

(Foto: Gerald von Foris/dpa)

Auch bei anderen Abenden dürfte es voll werden vor der großen Bühne, die von der Nordseite zur geräumigeren Südkurve umzieht: Münchens Szene-Weltstars The Notwist eröffnen das einmonatige Open-Air am 23. Juli. Vor dem Abschluss mit den Brass-Botschaftern Moop Mama (22.8.) spielen weitere Lokalhelden wie die Hip-Hop-Altmeister Main Concept (25.7.), die Folk-Fürsten Faun (30.7.), die Bass-Bestseller Schlachthof Bronx (4.8.), der Grantler-König Harry G (5.8) und Aki Takase, Trägerin des deutschen Jazzpreises (21.8.).

Auch nationale Pop-Größen kommen nach München

Nach langer Tourneepause kommen auch nationale Pop-Größen wieder nach München: Die Hamburger-Schule-Gründer Tocotronic (7.), deren einstiger Roadie Thees Uhlmann zusammen mit den Songwriter-Kollegen Bosse und Marcus Wiebusch von Kettcar (9.), die Berliner Sommer-Hit-Maschine Culcha Candela (8.). Das starke Line-up ist möglich, weil die einzelnen Veranstalter heuer Eintritt verlangen dürfen. Campino kommt ohne seine Toten Hosen, aber mit seinem neuen Fußball-Punk-Buch "Hope Street", immerhin.

Dazwischen ist Platz für viele weitere Konzerte aller Art. Das Programm füllt sich täglich mehr, nachzuverfolgen im Internet unter kultursommerinderstadt.de. Dort finden sich auch die Angebote der anderen Pop-up-Bühnen des 200 Veranstaltungen starken "Kultursommers in der Stadt" der Stadt München und ihrer vielen Partner. Dazu gehört auch das am 15. Juli startenden Open-Air auf dem Knödelplatz im Werksviertel.

© SZ/pop/lyn/blö
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