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München heute:Generöse Vermieter / Verkehrsminister fordert ICE-Halt am Flughafen

Der Blick aus einer Mietwohnung auf das gegenüberliegende Gebäude.

Die Mieter hatten Glück: Das Haus im Westend wurde nicht an einen Privaten Investor, sondern an eine Wohnungsgenossenschaft verkauft.

(Foto: Catherina Hess)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Dass wir in regelmäßigen Abständen in der SZ vom völlig aus den Fugen geratenen Münchner Immobilienmarkt berichten, dürfte Sie nicht überraschen. Die Mieten steigen und steigen; viele befürchten, sich irgendwann die Stadt nicht mehr leisten zu können. Und die Grundstückspreise, eine Hauptursache der Misere, haben sich innerhalb von vier Jahren zum Teil verdoppelt, wie eine aktuelle Analyse der sogenannten Bodenrichtwerte zeigt.

Doch zum Glück gibt es auch immer wieder Lichtblicke. Menschen, die sich gegen den Irrsinn stemmen. Private Immobilieneigentümer wie Inge und Hans Müller, die eigentlich anders heißen, aber nicht mit ihren echten Namen in der Zeitung stehen wollen. Unter anderem, weil sie genug haben von Anlageberatern, die ihnen ungefragt Post schicken. Inge Müller hat das Anwesen im Westend in den Siebzigerjahren geerbt, ihr Großvater hatte es einst gekauft. Jahrzehntelang kümmerten sie sich um das Haus und die Mieter in den 32 Wohnungen. Sie haben viel Geld, Energie und Herzblut hineingesteckt - irgendwann aber gemerkt, dass ihnen die Arbeit über den Kopf wächst. So erzählten sie es mir, als ich die beiden in ihrem Haus an einem See im Münchner Umland besuchte.

Also beschlossen sie, das Mietshaus zu verkaufen - nicht meistbietend an einen Investor, sondern an eine Genossenschaft, zu einem Preis, der deutlich unter dem liegt, den sie auf dem Markt hätten erzielen können. Dass das Haus in ihrem Sinne weitergeführt werden würde, dass die Mieter auch künftig geschützt sein würden, all das war ihnen wichtiger. Es sei ihr schwer gefallen, das Haus ihres Großvaters zu verkaufen, sagte Inge Müller bei unserem Treffen. Aber mit der Genossenschaftslösung ist sie glücklich. Genau wie ihre Mieter im Westend.

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