Software für die Stadtverwaltung:Als der Microsoft-Chef seinen Ski-Urlaub unterbrach

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Software für die Stadtverwaltung: Kontrollgang im städtischen Rechenzentrum.

Kontrollgang im städtischen Rechenzentrum.

(Foto: Florian Peljak)

München wollte Vorbild sein, Geld sparen und unabhängig vom US-Konzern werden: 2003 beschloss die Stadt, ihre Verwaltung auf Linux-Programme umzustellen. Wenige Jahre später war klar: Das Projekt ist gescheitert.

Von Mirjam Hauck

Der frühere Microsoft-Chef Steve Ballmer unterbrach extra seinen Ski-Urlaub in der Schweiz, um den damaligen Oberbürgermeister Christian Ude im Münchner Rathaus zu besuchen. Das war im Jahr 2003, der Stadtrat hatte mit einer Mehrheit von SPD und Grünen gerade beschlossen, die Verwaltung auf Open-Source-Software umzustellen. München wollte weg von Windows und Office. So sollten nicht nur teure Lizenzgebühren für den US-Techkonzern und Quasi-Monopolisten eingespart werden, die Verwaltung sollte auch unabhängiger und flexibler werden.

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