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Einkaufen in München:"Die Schlacht gewinnen wir nicht mehr über die Ware"

Susanne Linn-Kustermann und ihr Schwiegersohn Caspar-Friedrich Brauckmann führen das Unternehmen.

(Foto: privat)

Das Haushaltswarengeschäft Kustermann gehört zu München wie der Viktualienmarkt, seit 222 Jahren und sieben Generationen. Über ein Kaufhaus, in dem alteingesessene Münchner, wie auch arabische Prinzen shoppen - und über eine Familie, die zusammenhält.

Von Martina Scherf

Mit Messern, Sensen und Scheren fing alles an. Das alles gibt es zwar noch immer in diesem ungewöhnlichen Kaufhaus. Aber auch noch viel mehr: edles Porzellan und Gläser, Kaffee- und Bohrmaschinen, Liegestühle und Tresore. Das Kaufhaus für die "schönen und nützlichen Dinge des Alltags" ist einzigartig mit seinem Sortiment. Kustermann am Viktualienmarkt gehört zu München wie das Rathaus am Marienplatz, und tatsächlich ist sein Gebäude aus rotem Marmor so alt wie der Amtssitz des Bürgermeisters. Doch die Geschichte des Familienunternehmens reicht viel weiter zurück. Susanne Linn-Kustermann, 63, führt es zusammen mit ihrem Schwiegersohn Caspar-Friedrich Brauckmann, 60. Und so eine Tradition, die verpflichtet.

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