Pandemie:"Die kommen rein und fragen: Kann ich hier bleiben?"

Lesezeit: 3 min

Freizeitheim Intermezzo in Fürstenried

Jana (links) und Emily spielen Airhockey am Tisch.

(Foto: Florian Peljak)

Wie erklärt man Jugendlichen, dass sie jeden Tag mit ihren Freunden in der Schule sitzen, am Nachmittag aber nicht zusammen im Jugendzentrum basteln dürfen? Was 2G für junge Menschen und die Jugendarbeit bedeutet.

Von Kathrin Aldenhoff

Sie wollten Schlittschuh laufen, schwimmen und ins Kino gehen. Und vor allem wollten sie alle zusammen was machen, die Mädchen, die sich jede Woche im "Intermezzo", einem Freizeitheim im Südwesten von München, treffen. Aber im Kino gilt jetzt 2G plus, und in eine Schwimm- oder Eislaufhalle sollten sie gerade nicht gehen wegen der Infektionsgefahr, erzählen Emily und Jana. Also haben sie im großen Saal des Intermezzo Verstecken gespielt. Aber auch das können jetzt nicht mehr alle machen: Denn im Intermezzo gilt seit Kurzem 2G.

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