Start in die Winterbadesaison:Auslastung online einsehbar

Cosimawellenbad in München, 2017

Schließt im September wegen Revision: das Cosimawellenbad.

(Foto: Stephan Rumpf)

Auch in den Hallenbädern gelten in diesem Jahr spezielle Corona-Regeln.

Die Nächte werden kühler, die Blätter brauner - doch nichts deutet in München zuverlässiger auf das Ende des Sommers hin als der "einheitliche Badeschluss" in den Freibädern. An diesem Dienstag um 19 Uhr beginnt der Herbst. Die meisten haben dann nur noch eine Woche offen, mit Ausnahme des Michaeli- und des Schyrenbades, die bei gutem Wetter verlängern. Spätestens am 1. Oktober ist aber überall Winterpause. Mehr als eine halbe Million Badegäste sind in die Sommerbäder gekommen, damit sind die Stadtwerke "durchaus zufrieden", wie Bäderchefin Christine Kugler sagt. Das ist nur die Hälfte der Besucherzahlen einer normalen Saison - aber was war schon normal in diesem Jahr? Durch die Corona-Pandemie war die Saison sechs Wochen kürzer als sonst, dafür aber wegen der Hygieneregeln und der Reservierungspflicht um vieles komplizierter.

Das führt zu der Frage, wie es in den Hallenbädern weitergeht. Eines vorweg: Reservieren muss, anders als in den Freibädern, niemand. Olympia-Schwimmhalle, Nordbad und Südbad sind bereits geöffnet, die meisten anderen nehmen den Betrieb am kommenden Montag oder Dienstag auf, das Michaelibad aber erst am 19. September. Das Cosimawellenbad schließt wegen einer Revision vom 7. bis 20. September. Die richtige Technik macht, wie so oft, den Unterschied: Über das Kassensystem der Hallenbäder können die Mitarbeiter die Zahl der Badegäste laufend überblicken - und auch steuernd eingreifen. Bei starkem Andrang, heißt es, sei deshalb "mit Wartezeiten zu rechnen".

Vor dem Aufbruch ins Hallenbad ist es darum sicher nicht verkehrt, einen neuen Online-Service zu nutzen: Auf der Bäderseite der Stadtwerke-Homepage können Badegäste nachsehen, wie hoch die "Echtzeit-Auslastung" in ihrem Bad ist - und ob sie woanders mehr Glück haben. Rote Balken zeigen an, wie viele Besucher bereits da sind; grüne Balken mit weißen Zahlen, wie viele noch hineinpassen.

Wegen Corona sind die Besucherzahlen überall beschränkt, abhängig von der Größe des Betriebs. Die Badezeit ist auf drei, die Saunazeit auf vier Stunden limitiert. Dampfbäder bleiben außer Betrieb, in der Sauna werden nur Schwitzkabinen über 60 Grad Celsius angeboten, Aufgüsse finden ohne Wedeln statt. Die Eintrittspreise für die Saunas und viele Hallenbäder wurden gesenkt. Weitere Informationen unter www.swm.de/baeder.

© SZ vom 01.09.2020 / sim
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