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Buch über Familiengeschichte:Worüber nie gesprochen wurde

"Ana ist mein Korrektiv beim Blick auf die eigene Mutter", sagt August Zirner über seine Tochter Ana. Auf dem Bild in der Mitte ist August Zirners Mutter Laura zu sehen.

(Foto: Stephan Rumpf)

Das Wiener Kaufhaus, dazu das edle Restaurant - August Zirners Großmutter ging es gut. Dann kamen die Nazis und enteigneten sie. Nun wollen Zirner und seine Tochter ein Buch über dieses Kapitel Familiengeschichte schreiben.

Von Thomas Becker

Vater und Tochter schreiben gemeinsam ein Buch. Wie schön! Blindes Verständnis über die Generationsgrenze hinweg: Klingt toll, denkt man spontan. Ein halber Gedanke später nagt schon der Zweifel: Wer sagt denn, dass die sich blind verstehen? Vielleicht tun sich da auch Abgründe auf, werden alte Rechnungen beglichen, wer weiß. Hören wir doch mal rein: "Wir lernen uns dadurch sehr gut kennen", erzählt die Tochter, "aber ich nehme nun mal kein Blatt vor den Mund und bin manchmal sehr gemein zu ihm - was mir im Nachhinein leid tut, aber total gerechtfertigt ist."

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