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Kino:Ein unsichtbares Leben

Mein Vietnam Film

Familienleben in Videokonferenzen: Die Eltern der Filmemacherin treffen ihre Verwandten virtuell.

(Foto: Filmakademie Baden-Württemberg)

Thi Hien Mais Eltern kamen 1989 nach München, doch die einstigen "Boatpeople" aus Vietnam können ihre Heimat nicht vergessen. Nun wurde ihre Tochter zum renommierten Max Ophüls Festival eingeladen - mit ihrem Debütfilm, einer Dokumentation über die beiden.

Von Josef Grübl

Dieser Tage sitzen wir ja alle viel zu lang vor Bildschirmen herum, hier ein Videocall mit Kollegen oder Freunden, dort ein Chat, einige singen sogar Lieder. Bei Bay und Tam ist das genauso, auch sie bleiben in ihrer Wohnung in München- Aubing, auch sie starren zu lang auf ihren Computer. Manchmal fangen sie sogar an zu singen. Nur dass die beiden das nicht erst seit Beginn der Pandemie machen, sondern bereits ihr halbes Leben lang. Früher schickten sie VHS-Kassetten mit Familienaufnahmen in ihre Heimat Vietnam, heute sehen sie die Verwandten online.

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