Extremtemperaturen:"Das ist noch nicht das Ende"

Lesezeit: 6 min

Extremtemperaturen: Abtauchen - eine der wenigen Möglichkeiten, zumindest kurzzeitig eine Erfrischung zu finden, wie hier im Unterhachinger Freibad.

Abtauchen - eine der wenigen Möglichkeiten, zumindest kurzzeitig eine Erfrischung zu finden, wie hier im Unterhachinger Freibad.

(Foto: Claus Schunk)

Die Bäume bekommen gelbe Blätter, die Kühe geben weniger Milch und der Grundwasserstand sinkt immer weiter. Eindrücke von einem Hitzesommer, unter dem Mensch, Tier und Natur leiden.

Von Michael Morosow

Wenn die Kühe kaum noch Milch geben, die Bäume schon im Juli gelbe Blätter bekommen und die Jalousien auch tagsüber unten bleiben, dann ist Hochsommer. Dann lachen die einen vor Freude über einen prächtigen Sommertag mit Badespaß mit der Sonne um die Wette, während andere versuchen, den Tag bei Außentemperaturen um die 40-Grad-Marke möglichst schadlos zu überstehen und in der Nacht bei 30 Grad irgendwann Schlaf zu finden. In den nächsten Tagen wird sich wieder eine Hitzeglocke über das Land legen und den Menschen entweder ein Urlaubsgefühl vermitteln oder bei ihnen einen Sommer-Horror auslösen, je nach der persönlichen Situation. Eines steht jetzt schon fest: Es ist kein Sommer, wie er früher einmal war. Er ist heißer, trockener und für Mensch, Tier und Natur gefährlicher.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Liebe und Partnerschaft
Und was, wenn nur einer ein Kind will?
SZ-Magazin
Patti Smith im Interview
"Ich gehe mit den Verstorbenen, die ich liebe, durchs Leben"
Ernährung
Warum Veganismus für alle nicht die Lösung ist
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Zur SZ-Startseite