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Kammerspiele-Intendant Matthias Lilienthal:"Die zwei Premieren im Juni wollen wir unbedingt noch machen"

Matthias Lilienthal

Was ungenutzt herumsteht, hat Matthias Lilienthal schon immer interessiert. Das Olympiastadion, zur Zeit leer, wird daher bald zur Bühne.

(Foto: Julian Baumann)

Dieser Sommer hätte sein furioses Finale werden können. Dann kam das Virus. Leise aus München schleichen wird sich Matthias Lilienthal trotzdem nicht, im Gegenteil: Er zieht für seinen Abschied ins Olympiastadion.

Weil Matthias Lilienthal sein Intendantenbüro nie als solches genutzt hat, ist Platz für einen gigantischen Besprechungstisch, an dem man ihm ganz real begegnen kann. Lilienthal, 60, schien endlich angekommen in München, die Zahlen waren gut, ein neues Stammpublikum war da, sein Theater machte große Freude. Jetzt mussten alle Pläne für seine letzte Spielzeit als Intendant der Kammerspiele umgeschmissen und auch das große 24-Stunden-Projekt zu Roberto Bolaños Roman "2666" abgesagt werden. Grund zum Jammern sieht Lilienthal trotzdem nicht, er ist pragmatisch gut gelaunt, wie eigentlich immer.

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