Interview:"Die Union darf jetzt nicht auf Fundamentalopposition schalten"

Lesezeit: 4 min

Interview: Gewohnter Arbeitsplatz, neue Rolle: Erstmals in seiner Berliner Zeit gehört CSU-Politiker Andreas Lenz keiner Regierungsfraktion an.

Gewohnter Arbeitsplatz, neue Rolle: Erstmals in seiner Berliner Zeit gehört CSU-Politiker Andreas Lenz keiner Regierungsfraktion an.

(Foto: Thorsten Rienth)

Für den Ebersberger Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz (CSU) hat die dritte Legislaturperiode im Bundestag begonnen - die erste für den 40-Jährigen in der Oppositionsrolle.

Interview von Thorsten Rienth, Ebersberg/Berlin

Seit 2013 vertritt Andreas Lenz den Wahlkreis Ebersberg-Erding in Berlin. Zweimal hat er die Wiederwahl geschafft, übrigens immer mit deutlich besserem Ergebnis, als seine CSU bei den Zweitstimmen bekam. Das war auch im vergangenen Herbst so, mit 42 Prozent betrug der Vorsprung des Kandidaten auf die Partei sogar gut zehn Punkte. Deren schlechtes Abschneiden hat nun dazu geführt, dass der Frauenneuhartinger keiner Regierungsfraktion mehr angehört, zum ersten Mal, seit er im Bundestag ist. Was das für die kommenden Jahre für seine politische Arbeit heißt, und wie bedeutend eigentlich die Sitzordnung im Parlament wirklich ist, darüber spricht er im Interview.

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