Zum Todestag von Max Mannheimer:Der gute Mensch

Max Mannheimer SW

Max Mannheimer bei der Vorstellung des Bildbandes "Max Mannheimer: The Marriage of Colours" 2016.

(Foto: Robert Haas)

Der großartige Erzähler und Zeitzeuge Max Mannheimer hat die Erinnerung an das Schicksal ermordeter Juden auf unnachahmliche Weise am Leben gehalten. Über einen Mann, der noch über seinen Tod hinaus kämpft.

Von Helmut Zeller, Dachau

In Kafkas Briefen an Milena, die Max Mannheimer einmal als die schönsten Liebesbriefe der Weltliteratur bezeichnet hat, steht dieser Satz: "Das wirkliche selbständige Leben des Buches beginnt erst nach dem Tode des Mannes oder richtiger eine Zeitlang nach dem Tode, denn diese eifrigen Männer kämpfen noch ein Weilchen über ihren Tod hinaus für ihr Buch."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Pro und Contra Abtreibungsdemonstrationen in München
Ungewollt schwanger
Und draußen singen sie "Maria-Erbarme-Dich"
Probleme bei der Versorgung der Supermärkte
Boris Johnson
Die Haltung der britischen Regierung ist beschämend
Reden wir über Geld
"Die Bio-Elite verschärft die Ungleichheit"
French far-right commentator Eric Zemmour in Beziers
Éric Zemmour
Frankreichs rechtsextremer Fernsehstar
Basic
Ein Bio-Markt steht sich selbst im Weg
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB