SZ-Tatortserie:Die Verschwörung der Schwarzen Hand

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SZ-Tatortserie: Fememord aus vermeintlichem Patriotismus

Fememord aus vermeintlichem Patriotismus

(Foto: Staatsarchiv/oh (Bearbeitung: SZ))

Weil sie ein illegales Waffenlager melden will, wird Maria Sandmayer 1920 ermordet. Die Drahtzieher gehören zu einer Einwohnerwehr, doch hohe Funktionäre von Polizei und Justiz decken sie.

Von Hans Holzhaider

Am 6. Oktober 1920 gegen Mittag wandern Johann Steiner und Ulrich Leonhardt, zwei junge, arbeitslose Burschen, an der Landstraße von Starnberg nach München durch den Forstenrieder Wald. "Plötzlich sagte der Leonhardt zu mir: ,Da schau hinein, da liegt jemand drin'", berichtet der 19-jährige Steiner der Polizei. "Ich sah hinein, und bemerkte unter jungen Fichtenstämmen eine weibliche Person liegen. Die Leiche war mit dem Kopfe an einen Fichtenstamm angebunden. Ich sah, dass der Person die Zunge heraushing und die Lippen schon blau waren. Oberhalb des Kopfes war ein weißer Zettel angebunden. Auf dem Zettel stand: ,Du Schandweib hast verraten dein Vaterland, du wurdest gerichtet von der schwarzen Hand'."

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