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Öffnung der Freischankflächen:Ein neues Biergarten-Gefühl

Die neue Normalität ist aufwendig - wie hier im Biergarten am Münchner Viktualienmarkt.

(Foto: Stephan Rumpf)

Seit Montag dürfen die Bayern wieder in die Biergärten. Wer eine Mass im Freien trinken will, muss zuerst ein Formular ausfüllen und statt Geselligkeit gibt es Absperrgitter. Über einen Biergartenbesuch in Zeiten der Pandemie.

"A bissl komisch is des scho", meint der Herr mittleren Alters, der mit seiner Frau in der Schlange vor dem Eingang zum Biergarten steht. Er wohnt eigentlich am Chiemsee, aber wenn man schon Urlaub hat, dann schaut man halt auch mal zum Chinesischen Turm, wenn der erstmals wieder auf hat. Aber es stimmt natürlich, komisch ist das hier schon. Aber es folgt einem ausgeklügelten System. Man kommt von hinten rein, vom Parkplatz an der Verlängerung der Tivolistraße, stellt sich in die Schlange und bekommt ein Formular ausgehändigt. Man trägt seinen Namen und die Kontakttelefonnummer ein und füllt dann sozusagen den Antrag auf Bewirtung aus: Man gibt an, was man in der ersten Runde trinken und essen will. Es geht dann zum Kassenhäuschen, wo man abgibt und zahlt, sodann wird man an seinen Tisch geleitet. Die Bestellung wird extra geliefert, mit hygienisch einwandfrei verpacktem Mehrwegbesteck.

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