MeinungTierrechteDer Mensch muss sein Verhältnis zu den Tieren ändern

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Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 4 Min.

Die Ratten der Lüfte sehen Stadtmenschen in ihnen, den Heiligen Geist die Katholiken. Tauben sind auch so Tiere, die der Mensch manchmal zu gut, manchmal zu schlecht behandelt
Die Ratten der Lüfte sehen Stadtmenschen in ihnen, den Heiligen Geist die Katholiken. Tauben sind auch so Tiere, die der Mensch manchmal zu gut, manchmal zu schlecht behandelt Sofiya Garaeva via www.imago-images.de/imago images/Westend61

Dass der Mensch über die Geschöpfe der Erde herrschen solle, steht in der Bibel - doch Herrschaft heißt nicht Missbrauch und Gewalt. An Pfingsten ist es Zeit, über unser Verhältnis zu Natur und Tier nachzudenken.

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Von den hundertdreißig Tieren und Tierarten, die in der Bibel vorkommen, interessiert an Pfingsten ein Tier ganz besonders: die Taube. Sie ist das Pfingstsymbol, sie ist das Symbol des Heiligen Geistes, sie ist das Symbol des Friedens. In alten Kirchen gibt es an der Decke ein Loch, das sogenannte Heiliggeistloch; es diente in alten Zeiten dazu, während des Pfingstgottesdienstes eine Taube freizulassen. Der theatralische Brauch ist nicht mehr üblich; aber er wäre im Jahr des Ukraine-Krieges ein schönes Zeichen: Tauben haben einen hervorragenden Orientierungssinn, und sie können sehr, sehr weit und ausdauernd fliegen.

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