Uniper:Die Krise ist im Innern der Koalition angekommen

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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hätte die Gasumlage gerne vom Tisch. Das schafft aber neue Probleme.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Die Verstaatlichung von Uniper befeuert den Streit zwischen den Ministern Lindner und Habeck um die Gasumlage. Doch dahinter steckt ein Machtkampf, der seinen Ursprung in vollkommen unterschiedlichen Sichtweisen auf die Welt hat.

Kommentar von Henrike Roßbach

Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man sich amüsiert zurücklehnen. Schließlich ist das, was da gerade geboten wird von Robert Habeck und Christian Lindner, ein politischer Popcorn-Moment: Zwei Bundesminister widersprechen sich auf offener Bühne und versuchen ziemlich unverhohlen, dem jeweils anderen ein toxisches Problem vor die Tür zu kehren. Die Form wird gewahrt, es fällt kein abschätziges Wort. Was aber mitschwingt, wenn in diesen Tagen der eine über die Zuständigkeiten des anderen spricht, ist gut vernehmbar: Hier läuft ein Machtkampf, der seinen Ursprung in vollkommen unterschiedlichen Sichtweisen auf die Welt hat.

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