MeinungEnergiepolitikDer bemerkenswerte Pragmatismus des Robert Habeck

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Kommentar von Roland Preuß, Berlin

Lesezeit: 2 Min.

Robert Habeck im Mai bei der Total Raffinerie Leuna.
Robert Habeck im Mai bei der Total Raffinerie Leuna.
Jan Woitas/dpa

Wladimir Putin könnte Deutschlands Wirtschaft schwer beschädigen. Habecks Entscheidung, jetzt bei der Stromerzeugung vorübergehend auf Kohle zu setzen, ist daher richtig - auch, wenn sie schmerzhaft ist.

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Robert Habeck ist den Grünen wieder einmal eine Zumutung. Der Klimaschutzminister will zusätzliche Kohlekraftwerke anwerfen, um Gas einzusparen - das sieht der neue Plan für die Versorgungssicherheit vor. Das muss einer Partei Qualen bereiten, die sich schon viele Jahre für einen schnellen Abschied von der Kohle einsetzt. Den Grünen sitzen die Klimaaktivisten ohnehin im Nacken, vieles geht ihnen zu langsam. Kohlekraftwerke sind für sie Symbole des selbst bereiteten Untergangs. Doch Habecks Entscheidung, jetzt bei der Stromerzeugung vorübergehend auf Kohle zu setzen, ist richtig. Es gibt keine realistischen Alternativen zu diesem schmerzhaften Weg.

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