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Extremsportlerin:"Die Berge sind nicht nur für starke Männer"

Die französische Bergsteigerin Catherine Destivelle im Nationalpark Luberon

Die Route im Nationalpark Luberon, die Catherine Destivelle hier klettert, heißt "La Diagonale du Fou", die verrückte Diagonale.

(Foto: R. Robert/OH)

Catherine Destivelle gilt als Pionierin im Sport- und Free-Solo-Klettern. Ein Gespräch über Angst, Träume und die Frage, warum Frauen den Klettersport menschlicher machen.

Interview von Nadine Regel

Der Piolet d'Or ist so etwas wie der Oscar für Extrembergsteiger. Catherine Destivelle, 60, Pionierin im Sport- und Free-Solo-Klettern, bekommt ihn am Wochenende in Polen in der Kategorie "Lifetime Achivement" verliehen. Man erreicht sie am Telefon, gerade kommt sie aus den französischen Alpen zurück. Zum ersten Mal seit sechs Jahren habe sie Urlaub gemacht, sagt sie und entschuldigt sich für ihr holpriges Englisch. Im Interview spricht sie über die Anerkennung in der Klettergemeinschaft, ihren Rekord an der Eiger Nordwand und das Gefühl, sterben zu müssen.

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