Fliegen:Der heimliche Star auf Lindners Hochzeit

Lesezeit: 4 min

Fliegen: Den linken Flügel natürlich immer fest im Blick: Privatpilot Friedrich Merz bei der Landung mit seiner "DA62" auf Sylt.

Den linken Flügel natürlich immer fest im Blick: Privatpilot Friedrich Merz bei der Landung mit seiner "DA62" auf Sylt.

(Foto: Axel Heimken/dpa)

Friedrich Merz ist mit der "DA62" zur Trauung des Finanzministers nach Sylt gereist. Die Luftnummer hat das fade Profil des CDU-Vorsitzenden geschärft.

Von Max Scharnigg

Was die kürzlich erfolgte Trauung des Finanzministers Lindner angeht, so wäre dazu abschließend vielleicht anzumerken, dass das Land kaum Erfahrung mit derartigen Ereignissen hat und traditionell schlecht mit dem Privatleben von Amtsträgern umgehen kann. Man denke nur an den liebestollen Verteidigungsminister Scharping im Pool, an die Badewanne des Bischofs oder die Rolex von Frau Chebli - jede heimische Kapriole hat wochenlange, gesellschaftliche Verstimmung, Häme und Brandreden in den (sozialen) Medien zur Folge. Es war also irgendwie klar, dass eine normal- bis neoliberal inszenierte Bürgershochzeit auf Sylt das ganze Land triggern und Begriffe wie "politisches Fingerspitzengefühl", "Klassismus" und "Protz-Hochzeit" Hochkonjunktur haben würden.

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