Benin-BronzenVor der Wende

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Raubkunst-Bronzen aus dem früheren westafrikanischen Königreich Benin (im heutigen Nigeria liegend) im Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) in Hamburg.
Raubkunst-Bronzen aus dem früheren westafrikanischen Königreich Benin (im heutigen Nigeria liegend) im Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) in Hamburg. (Foto: Daniel Bockwoldt/picture alliance)

In Berlin diskutieren an diesem Donnerstag Politiker und Museumsleute über die Zukunft der Benin-Bronzen. Wird Deutschland bei der Restitution vorangehen?

Von Jörg Häntzschel und Sonja Zekri

Vor einem Monat zündete Hartmut Dorgerloh einen Sprengsatz. Der Chef des Humboldt-Forums gilt als Diplomat, aber auf einmal kündigte er vor Journalisten Unerhörtes an: Bis Herbst werde über die Rückgabe der Benin-Bronzen entschieden. Woher er die Gewissheit nahm, ließ er offen, aber die beabsichtigte Wirkung trat umgehend ein. Dorgerloh steht als Restitutionsbefürworter im Protokoll, mehr noch: Seine Voraussage könnte zur self fulfilling prophecy werden - vielleicht sogar an diesem Donnerstag.

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