Filmstarts der WocheWelche Kinofilme sich lohnen und welche nicht

"Churchill" zeigt den berühmten Staatsmann als Grantler in der Krise und "Berlin Syndrome" steht für das Versacken der internationalen Jugend in Berlin.

Von den SZ-Kinokritikern

Berlin Syndrome

Eine junge australische Backpackerin (Teresa Palmer) auf Berlin-Trip verliebt sich in einen irren deutschen Lehrer (Max Riemelt) - und gerät in seine Gefangenschaft. Die Australierin Cate Shortland wollte eine Allegorie auf die Nachwirkungen der DDR-Diktatur drehen. Interessanter ist ihre klaustrophobische Horror-Suite aber als Allegorie fürs Versacken der internationalen Jugend im heutigen Berlin. Von Philipp Stadelmaier

Bild: dpa 24. Mai 2017, 17:032017-05-24 17:03:52 © SZ.de/pak