Archäologie:Schätze aus der Tiefe

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Archäologie: Die Ausgrabungsstelle am Mossul-See, wo eine 3400 Jahre alte Stadt aufgetaucht ist.

Die Ausgrabungsstelle am Mossul-See, wo eine 3400 Jahre alte Stadt aufgetaucht ist.

(Foto: Universitäten Freiburg und Tübingen/ KAO)

Hungersteine, Kriegsschiffe, ganze Städte: Wenn der Wasserspiegel sinkt, tauchen in Flüssen und Seen spektakuläre Funde auf. Ein Glücksfall für die Archäologie - oder?

Von Kathrin Müller-Lancé

Zugegeben, Atlantis ist nicht dabei. Die Liste an Funden, die der diesjährige Hitzesommer in Flüssen und Seen zum Vorschein gebracht hat, ist trotzdem beeindruckend. In einem Stausee im Westen Spaniens hat die Dürre ein Megalith-Bauwerk freigelegt, das auch als "spanisches Stonehenge" bezeichnet wird. In der Donau sind gleich mehrere deutsche Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg aufgetaucht, zum Teil sollen sie noch mit alter Munition beladen sein. In Rhein, Mosel und Elbe sind sogenannte Hungersteine zu sehen, deren Inschriften von vergangenen Trockenperioden erzählen.

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