Brauchtum:Pfarrhaus wird zum Trachtenkulturmuseum

Brauchtum: Vielleicht sind ja einige der Trachten, welche die Teilnehmer des diesjährigen Auszugs zum Gäubodenvolksfest getragen haben, eines Tages in dem neuen Museum in Holzhausen zu sehen.

Vielleicht sind ja einige der Trachten, welche die Teilnehmer des diesjährigen Auszugs zum Gäubodenvolksfest getragen haben, eines Tages in dem neuen Museum in Holzhausen zu sehen.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

Ein neues Trachtenkulturmuseum eröffnet am 10. September im niederbayerischen Holzhausen. Dafür sei das alte Pfarrhaus eigens umgebaut worden, wie der Bayerische Trachtenverband mitteilte.

Ein neues Trachtenkulturmuseum eröffnet am 10. September im niederbayerischen Holzhausen (Gemeinde Geisenhausen). Dafür sei das alte Pfarrhaus eigens umgebaut worden, wie der Bayerische Trachtenverband mitteilte. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern sollen im ersten und zweiten Stock künftig Trachten aus heutiger Zeit sowie historische Stücke zu sehen sein. Aufgezeigt werde die Entwicklung der Tracht von früher bis heute und wie diese zu tragen sei. Weitere 70 Quadratmeter seien zusätzlich durch eine Galerie im Dachgiebel entstanden.

In den Räumlichkeiten sollen die Trachtenbewegung und ihre Geschichte vorgestellt werden, wie es heißt. Auch Volkslieder und Volksmusik sowie Volkstanz und Schuhplatteln würden erläutert. Zum Eröffnungsprogramm am 10. September, dem diesjährigen Tag des offenen Denkmals, gibt es neben einem Gottesdienst unter anderem eine Benefizlesung mit dem Schauspieler Dieter Fischer, bekannt aus "Die Rosenheim-Cops".

Das Trachtenkulturzentrum in Holzhausen/Geisenhausen (Landkreis Landshut) ist Geschäftsstelle, Bildungshaus und Anlaufstelle für die Trachtler in ganz Bayern. 1883, vor 140 Jahren, wurde in Bayrischzell der erste Trachtenverein gegründet. Verantwortlich für den Ausbau des neuen Museums ist Christian Kammerbauer, stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Trachtenverbands.

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