:Industrieprodukte aus Bayern sollen geschützt werden
Bayerisches Bier nur in Bayern hergestellt werden, die Thüringer Bratwurst nur in Thüringen. Für Handwerk und Industrie gab es bislang keinen Schutz der regionalen Herkunft. Das ändert sich nun.
Medien in Bayern
:Ein besonderes Journal für einen besonderen Landstrich
Fast 120 Jahre lang dokumentierte die Zeitschrift „Die Oberpfalz“ die historische Entwicklung dieser Region. Nun ist diese großartige Geschichte zu Ende, der Verlag hat die Publikation eingestellt.
Holzski, Lodenrock und geheime Hindernisse: Beim Nostalski-Rennen in Krün zählt nur, wer mit mindestens einem Ski ins Ziel kommt. Was hinter der ungewöhnlichen Challenge steckt.
Sprache
:Bayern sucht dialektbegeisterte Jugendliche
Zum dritten Mal schreibt Bayerns Heimatministerium den „Dialektpreis Jugend“ aus. Bewerben kann man sich bis 17. April – wenn man ein bestimmtes Alter hat.
Lüftlmalerei
:Echte Hingucker an Münsinger Hausfassaden
Etliche Häuser am Ostufer des Starnberger Sees sind mit Lüftlmalerei verziert. Jeder kann das sehen, doch kaum einer nimmt es wahr. Die Münsinger Künstlerin Christiana Biron und der Gemeinde-Archivar Manfred Hummel rücken die bemalten Fassaden nun in den Mittelpunkt eines Projekts.
Schäffler tanzen wieder
:Die ermutigende Botschaft hinter einer 500 Jahre alten Münchner Tradition
Alle sieben Jahre werden die Figuren des Glockenspiels zum Leben erweckt: Dann ziehen die Schäffler tanzend durch München – nun ist es wieder so weit. Was hinter dem Brauch steckt.
Religion und Brauchtum
:"Bräuche und Rituale sind ein Haltepunkt im Zeitenstrom"
Beten, räuchern, meditieren - die Menschen scheinen über alle Konfessionen hinweg ein Grundbedürfnis nach heiligen Handlungen zu haben. Warum ist das so?
Jahreswechsel
:Wie man das neue Jahr garantiert verhext
Im alten Jahr ist nichts mehr zu retten, also muss das neue möglichst gut losgehen. Nur wie? Wünsche verbrennen? Nur wann? Ein paar Gedanken zum Jahresende.
Bayern
:20 C+M+B 26: Die Sternsinger sind wieder unterwegs
Viele Hundert Kinder und Jugendliche ziehen dieser Tage von Haus zu Haus, um Geld für soziale Zwecke zu sammeln. Das steckt hinter dem Brauch.
Alle Jahre wieder an Silvester
:Segensreiches Brauchtum in Türkenfeld
Mehr als 100 Reiter nehmen am traditionellen Silvesterritt teil und lassen sich ihre Tiere beim Vorbeizug an der Kirche segnen. Die Veranstaltung zieht wieder gut 1000 Zuschauer an.
Paunzhausen
:Zwei Verletzte bei Unfall mit Kanone
Beim traditionellen Böllerschießen ziehen sich zwei Männer bei einer ungeplanten Explosion Verbrennungen zu.
Landschaften und Mythen im Raum München
:Das Herz der Finsternis liegt im Osten
Wälder, Seen und Moore als Spiegel von Seelenlandschaften und Quellen von Raunacht-Mythen und anderen Legenden: Wo im Raum München inspiriert die Natur überhaupt noch zu Ausflügen ins Übernatürliche? Eine gedankliche Reise durch die dunkelste Zeit des Jahres auf der Suche nach Wildnis und Licht.
Chamer Kampl
:Ein süßer Gruß - den es nur zum Jahreswechsel gibt
In der Stadt Cham wird ein einzigartiges Gebäck angeboten. Den geschichtsträchtigen Chamer Kampl gibt es nur zwischen Weihnachten und Neujahr.
Sagen und Mythen
:Von Geistern und dem Teufel zwischen Amper und Lech
Annemarie Strähhuber sammelt schaurig-schöne Spuk-Geschichten aus dem Brucker Land und dem Lechrain. Die Sagen, die sie jahrelang in den Geisterstunden am Jexhof vortrug, hat sie als Buch herausgegeben.
Segen im Sattel
:Stefaniritt in Landsham
Festlich geschmückte Pferde ziehen am zweiten Weihnachtsfeiertag dreimal an der Friedhofsmauer vorbei und holen sich Schutz und Segen.
Stress in der Vorweihnachtszeit
:Was macht Tilman Riemenschneider bei den Sechzgern?
Wenn man vor Weihnachten an sechs Projekten zugleich arbeitet, kommt man schon mal durcheinander. Ein Zustandsbericht aus dem Gehirn eines Journalisten.
Regionalisierte Verkehrszeichen
:Ampelmännchen mit Stock und Hut
Dachau hat nun sein eigenes Pendant zum Berliner Ampelmännchen: Drei Ampeln rund ums Volksfest-Gelände sind mit Figuren in Dachauer Tracht ausgestattet worden. Die Reaktionen sind teilweise sehr emotional.
Lichterfest in der Fränkischen Schweiz
:Warum es an Weihnachten rund um Pottenstein besonders leuchtet
In der Fränkischen Schweiz erleuchten in der Weihnachtszeit Bergfeuer mehrere kleine Orte. Die kirchlichen Feste sind auch ein Touristenmagnet. Doch für den Besuch gelten ein paar Regeln.
Schaurig-schönes Spektakel
:Warum die Schrecken der Rauhnächte so faszinieren
Die „Bayerische Rauhnacht“ lässt uralte Sagen und Bräuche lebendig und begreifbar werden. Nun geht das Mystical der Band „Schariwari“ aus Kirchseeon wieder auf Tour durch die Region.
Krampuslauf in der Münchner Innenstadt
:Riesenschädel, wilde Mähnen und ein infernalischer Lärm
25 Gruppen sind für den Münchner Krampuslauf eigens aus Bayern, Österreich und Südtirol angereist. Sie wollen das Wissen um das alte Brauchtum zurück in die Gegenwart holen – aber ein bisschen das Publikum zu erschrecken, gehört auch dazu.
Vorweihnachtliches Spektakel in Bad Tölz
:Schaurige Gestalten suchen den Christkindlmarkt heim
Zum siebten Mal laufen Krampusse, Perchten und Hexen über den Christkindlmarkt in Bad Tölz. Tausende Schaulustige verfolgen die Brauchtumsveranstaltung.
Mythos „Stade Zeit“
:Die Adventszeit war in Bayern eine Zeit der Tumulte
In bayerischen Chroniken sind über Jahrhunderte hinweg Übergriffe und Schlägereien festgehalten. Am intensivsten verdichten sich die Fliehkräfte der Adventszeit in der Figur des Bischofs Nikolaus.
Volksfeste
:Generationswechsel im Moosburger Festzelt
Eva Schneider und Florian Ordelheide bewirten die Moosburger künftig bei Frühlingsfest und Herbstschau. Die beiden sind die Wunschkandidaten der Stadt, hatten ihr aber zunächst einen Korb gegeben. Für Vereine gibt es besondere Konditionen.
Vorweihnachtszeit
:Wenn der Wichtel eingezogen ist
Eine kleine Tür an der Wand, jeden Tag ein neuer Streich – in vielen Familien sind in der Adventszeit Wichtel zu Mitbewohnern geworden. Was sich Eltern für diese neue Tradition alles einfallen lassen und wo sie das ganze Zubehör kaufen.
Weihnachtsbräuche
:Tradition? Erfinden Sie doch selbst eine!
In der Weihnachtszeit sehnen sich viele nach alten Bräuchen. Dabei sind die meisten jünger, als man denkt. Warum also nicht selbst einen Brauch einführen, damit er von Generation zu Generation weitergetragen wird?
Brauchtum
:Schäffler für einen Winter
Beim Bauerntheater Ismaning schlüpfen alle sieben Jahre junge Männer in die Rolle von historischen Fassmachern und führen deren traditionellen Tanz auf. Dazu braucht es nicht nur Rhythmusgefühl und Disziplin, sondern auch eine gewisse Kompetenz im Umgang mit Alkohol. Ein Probenbesuch.
Fürstenfeldbrucker Brauchtum
:Kleine Architekten im Auftrag Lucias
Beim traditionellen Luzienhausschwimmen in Fürstenfeldbruck schicken Grundschulkinder am Samstag 150 selbstgebastelte Häuschen erleuchtet von Kerzen auf die Amper. Bis dahin kann man sie in der Sparkasse bewundern.
Kulinarische Verkehrszeichen
:Coburgs Ampelmännchen bekommt eine Bratwurst
Im oberfränkischen Coburg ist man besonders stolz auf die grobe Bratwurst. Nun wird mit ihr auch noch der Verkehr geregelt.
Brauchtum in Bayern
:Böse auf Bestellung
Warum sich der Krampus und die Perchten miteinander auf dem Weihnachtsmarkt herumtreiben.
Weihnachten in Bayern
:Jetzt hat das Spezialpostamt des Christkinds wieder geöffnet
Zehntausende Briefe werden bis Heiligabend wieder im bayerischen Himmelstadt eingehen. Die Mädchen und Buben tragen dabei mitunter manch traurigen Wunsch vor.
Kochbuch „Fei Guad“
:Soulfood aus dem Herzen Bayerns
Im Kochbuch „Fei Guad“ des Fotografen-Ehepaars Antonia und Alexander Feig finden Tradition, Mundart und gutes Essen aus der Oberpfalz und den benachbarten Regionen zueinander.
Brauchtum
:Auf zum neuen Christbaum – Weihnachten naht
Ob Nordmanntanne, Fichte oder Plastikbaum: In Bayern beginnt die Weihnachtsbaumsaison. Günstiger wird’s nicht.
Mehrere Leichtverletzte
:Drei Schlägereien nach der Leonhardifahrt in Bad Tölz
Es gab schon schlimmere Zeiten. Die Inspektion Bad Tölz meldet drei handgreifliche Auseinandersetzungen, bei denen übermäßiger Alkoholkonsum offensichtlich ein auslösender Faktor war.
Brauchtum
:„Das ist unser höchster Feiertag“
10 000 Zuschauer, Traumwetter, gelöste Stimmung: Die Leonhardifahrt in Bad Tölz findet in diesem Jahr unter idealen Bedingungen statt. Beim Empfang der Stadt bezeichnet Bürgermeister Ingo Mehner die Pferdewallfahrt als „Hochamt bayerischer Kultur“.
Brauchtum und Tradition
:Die wilden Kerle sind wieder los
Wenn die Nächte länger, die Tage kürzer werden, dann ist die Zeit der Kirchseeoner Perchten gekommen. In der dunklen Jahreszeit wird im Landkreis Ebersberg ein besonderes Brauchtum gepflegt. Am 22. November beginnen sie wieder mit ihren Läufen.
Brauchtum
:Martinszug verwandelt Freisinger Altstadt in ein Lichtermeer
Der Martinszug vom Freisinger Marienplatz auf den Domberg ist besonders stimmungsvoll und einer der größten in Bayern. In diesem Jahr findet er zum 50. Mal statt.
Brauchtum
:Leonhardiritt in Preisendorf
Am Sonntag, 9. November, findet zum mittlerweile 21. Mal der Umzug der Reiter und Kutschen in dem Forsterner Gemeindeteil statt.
Brauchtum in Bad Tölz
:Was Gäste und Anwohner über die Leonhardifahrt wissen sollten
Hunderte geschmückte Pferde, Tausende Besucher und ein logistischer Kraftakt: Die Leonhardifahrt in Bad Tölz gehört zu Bayerns spektakulärsten Wallfahrten. Wie die Stadt besonders auf Sicherheit setzt – und warum Hunde zu Hause bleiben müssen.
Immaterielles Kulturerbe
:Hüter der Grenzen
Ein halber Meter kann Freundschaften zerstören. Um das zu verhindern, gibt es in Bayern die Feldgeschworenen. Sie wachen über Grundstücksvermessungen und sichern damit sozialen Frieden, auch in Zeiten von GPS. Begegnung mit einem alten Ehrenamt.
Leonhardiritt in Fürstenfeldbruck
:Mit Segen und Regen von oben
Die meisten der 33 gemeldeten Reitergruppen, Kutschen und Gespanne lassen sich durch Sturm und Dauerregen nicht von der traditionellen Leonhardifahrt in Fürstenfeldbruck abhalten. Höhepunkt ist die Segnung von Mensch und Tier durch Pfarrer Otto Gäng.
Brauchtum
:Segen für Ross und Reiter
Bei der Leonhardifahrt in Grafing gibt es am Sonntag prächtig geschmückte Gespanne und historische Trachten zu bewundern.
Brauchtum
:„Wir brauchen Feste zum Menschsein“
Am dritten Sonntag im Oktober ist Kirchweih. Das verbinden viele mit Kirtanudeln und Volksfeststimmung. Aber was ist der Anlass für diesen und andere kirchliche Feiertage? Ein Gespräch mit dem altkatholischen Seelsorger Peter Priller.
Brauchtum
:Kirchweihritt in Hergolding mit Pferdesegnung
Am Sonntag, 19. Oktober, gibt es im Norden der Gemeinde Vaterstetten viele Reiter und Gespanne zu sehen.
Mitten in Oregon
:Bayern-Liebe in Portland – von Bier, Brezn und BMW
Weißbier zum edlen Fisch, BMW auf den Straßen – und eine südamerikanische Familie, die die beste Breze der Stadt backt. Unser Autor war auf Dienstreise in Portland – und stolperte über bayerische Spurenelemente.
Amtsgericht München
:Musiker wollen Gage nach abgesagten Auftritten einklagen
Die Band soll bei Maibaum-Festivitäten eines Sportschützenvereins aufspielen. Doch wenige Wochen zuvor sagen die Sportler ab – und das Trio zieht verstimmt vor Gericht.
Brauchtum
:Maibaum reist von Schwaig nach Rom
Der Verein Moosmotor Schwaig, der das Dorfleben in Oberding mitgestaltet, bringt im kommenden Jahr einen Maibaum in das römische Gästehaus der Diözese München – den ersten überhaupt.
Unterwegs mit der Bahn
:Was man bei Zugverspätungen alles lernen kann
Der ICE ist noch nicht mal losgefahren und hat schon über eine Stunde Verspätung. Ärgern? Ach was. Unser Autor freut sich lieber über die Vorteile – und lernt ein ziemlich kompliziertes Kartenspiel.
Dirndl im Trend
:„Tracht ist wie eine Schuluniform – nur cooler“
Für viele junge Frauen gehört das Dirndl zum Oktoberfest. Manche geben mehrere Hundert Euro dafür aus – obwohl sie nicht einmal aus München kommen. Warum sie sich für diese Investition entscheiden.
Blasmusik contra Bürgermeisterin
:Das laute Geheimnis von Halfing
Im oberbayerischen Halfing ist ein angeblich lange Zeit streng geheim gehaltener Probenraum für die örtlichen Trachtler und Blasmusiker aufgeflogen. Dass all das unter dem Dach des Rathauses geschehen ist, macht es nur noch schlimmer.
Oktoberfest 2025 - die erste Woche
:Halbzeitbilanz: 3,5 Millionen Gäste waren bisher auf der Wiesn
Weniger Gäste, mehr Straftaten und mehr Wasser - so lässt sich die erste Hälfte des Oktoberfests zusammenfassen. Weil am Samstagnachmittag trotzdem zu viele Leute auf die Theresienwiese drängten, musste die Polizei das Gelände vorübergehend sperren.