Die Instrumente sind 4,32 Meter lang, gekrümmt, gebogen. Und da sollen Töne rauskommen? Die Speichersdorfer Fichtenhornbläser wissen, wie das geht.
Christi Himmelfahrt und das Brauchtum
:Der Niedergang des Auffahrtstags
Einst wurde Christi Himmelfahrt mit spektakulären Gottesdiensten begangen. Die heutigen Spektakel am sogenannten Vatertag mit Leiterwagen voller Bierkästen sind weit profaner. Das ist, nüchtern betrachtet, eher traurig.
Im Kloster Benediktbeuern
:Secondhand-Trachten zugunsten der Seenotrettung
Mit dem Erlös aus dem Verkauf gebrauchter Lederhosen und Drindlkleider am 16. Mai unterstützen die Aktion Hoffnung und die Katholische Hochschulgemeinschaft das Bündnis „United for Rescue“.
Tradition
:Floßprozession in Wolfratshausen
Der Heilige Nepomuk wird mit einem Gottesdienst, vielen Lichterbooten auf der Loisach und einer Lasershow gefeiert.
Kino
:Halleluja?
David Dietl hat den bayerischen Klassiker „Ein Münchner im Himmel“ fürs Kino aufgefrischt – mit Maximilian Brückner als Hallodri-Wiedergänger des „ewigen Stenz“ Monaco Franze.
Filmpremiere
:Ein Almauftrieb im Kino
Bei der Premiere von „Ein Münchner im Himmel“ mit Maximilian Brückner und Hannah Herzsprung ist die meistgestellte Frage des Abends eine, die mit dem Film gar nichts zu tun hat.
Bayerisches Brauchtum
:Schlaflose Nächte in Schwaig
Der Schwaiger Maibaum ist heil in der Casa Santa Maria in Rom angekommen. Nach der erfolgreichen Wache wartet auf die Mitglieder vom Verein Moosmotor dort eine weitere Bewährungsprobe.
Brauchtum am 1. Mai
:Wo das schönste Mädchen wohnt....,
....da stellte man einst den Maibaum auf: Heute muss sich dieser Brauch dem Zeitgeist anschmiegen. Wie das zusammenpasst – oder auch nicht.
Brauchtum
:Sind Sie eine echte Hexe?
In der Walpurgisnacht am 30. April tanzen in Kirchseeon wieder die Hexen ums Feuer. Wer sind sie und was hat es mit dem Brauch auf sich? Ein Gespräch mit „Althexe“ Stephanie Keil.
Bayerisches Brauchtum
:Aus Liebe zum königlichen Weißbier
Vor 20 Jahren wurde der „Erste König-Ludwig-Weißbier-Fanclub“ in Mammendorf gegründet. Der 1450 Mitglieder starke Verein will Gemeinschaft und Brauchtum pflegen. Luitpold Prinz von Bayern gefällt das. Der Brauereichef ist Mitglied Nummer eins.
Brauchtum und Recht
:Ist Maibaum-Diebstahl eine Straftat?
Hausfriedensbruch, Diebstahl, Erpressung – beim Maibaumklau kommt einiges Bedenkliche zusammen. Ein Münchner Jurist gibt Auskunft, wie der Brauch strafrechtlich bewertet wird. Und wie sieht es mit Unsinn in der Freinacht aus?
Bayerisches Brauchtum
:Achtung, Baum fehlt!
So ein bayerischer Maibaum steht für eine regelbasierte Weltordnung. Doch die kann auch ins Wanken geraten, sodass es selbst in der Heiligen Stadt zu spüren ist.
Tipps zum Maibaumklau
:„Das Kommando gibt der Spion“
Die Burschen der „Einigkeit“ Forstinning haben sich einen Ruf als geschickte Maibaum-Diebe erworben. Ihr Vorsitzender Bernhard Hundschell beschreibt im Interview das strategische Vorgehen bei so einem Raubzug und erklärt, welche Regeln es zu beachten gilt.
Bayerisches Brauchtum in Starnberg
:Gwandmarkt des Trachtenvereins
Am Samstag, 18. April, werden im Trachtenjugendheim am Hans-Zellner-Weg wieder gut erhaltene Stücke ge- und verkauft.
Bayerische Osterbräuche
:Von Fackelläufen und Hefestörchen
Die Farbe der Patenware entscheidet am Osterfest über Leben und Tod, und der Storch bringt die Ostereier. Wussten Sie noch nicht? Höchste Zeit für ein Kurzstudium der abseitigsten Osterbräuche Bayerns.
Brauchtum
:„Da darf man noch mal Spitzbub sein“
Die Unterföhringer Burschen haben sich einen Ruf als besonders gewitzte Maibaumdiebe erarbeitet. Jetzt werden sie sogar zu Fernsehhelden. Doch moderne Technik mit Drohnen und Nachtsichtgeräten macht den „Maibaum-Hunters“ das Leben schwer.
Brauchtum in Traunstein
:Hunderte Pferde beim Georgiritt
Die Pferde tragen Blumenschmuck und Schleifen: Seit Jahrhunderten wird in Traunstein zu Ehren des Heiligen Georg geritten. Am Ostermontag kamen zahlreiche Schaulustige zum traditionellen Ritt.
Osterfeuer
:Riesengaudi mit dunkler Vergangenheit
In diesen Tagen brennen rund um München Osterfeuer, bei denen das Ende des Winters fröhlich gefeiert wird. Mancherorts allerdings steht der Brauch wegen antisemitischer Wurzeln in der Kritik.
Karfreitagsprozession in Lohr am Main
:Nichts anderes als Werbung für den Katholizismus
Eindrücklich, meditativ und vor allem unglaublich still: Am Karfreitag zieht in Lohr am Main eine Prozession durch die Stadt, die den Leidensweg Jesu mit historischen Figuren abbildet. Nun ist die Veranstaltung immaterielles Kulturerbe Bayerns. Ein Besuch.
Ostertraditionen in der Region
:„Das ist nicht nur ein Brauch, sondern Kunst und ein Stück Geschichte“
Die Dachauer Kreisheimatpflegerin Birgitta Unger‑Richter erklärt, welche kuriosen Osterbräuche den Landkreis prägen – vom Graberlschauen bis zum Oarscheibn. Und warum der Gockel die Eier bringt.
Tradition in Franken
:Warum zu Ostern die Brunnen geschmückt werden
Mit bunten Eiern und Girlanden aus Tannenzweigen sind vielerorts zu Ostern die Brunnen geschmückt. Vor allem in Franken wird das Brauchtum immer noch gepflegt.
Antrag erfolgreich
:Künstlervereinigung Dachau wird immaterielles Kulturerbe
Die KVD ist in das bayerische Landesverzeichnis für identitätsstiftende Traditionen aufgenommen worden und erhält die Auszeichnung als erste Einrichtung im Landkreis – für ihr gelebtes Engagement.
Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte
:Historiker, Entertainer, Niederbayer: Wie Richard Loibl die Geschichte der Franken erzählen will
Richard Loibl zählt zu den schillernden Figuren des Freistaats. Der Direktor des Hauses der Bayerische Geschichte spricht über seine größten Baustellen – und warum er den Säulenheiligen Montgelas nicht leiden kann.
Söders Nockherberg-Karriere in Sprüchen
:„Sie sind jetzt für mich der Doktor Fu Manchu Bayerns“
Markus Söder als Ganove, der neue Bundesländer annektiert? Oder doch als strahlender Held mit Robben-Bratwurst-Semmel? Egal, Hauptsache in der Fastenpredigt gewürdigt – denn das war nicht immer so.
Schwester Doris Engelhard
:„Bei uns gibt es das ganze Jahr über Bier zu jeder Mahlzeit, außer zum Frühstück“
Doris Engelhard ist die einzige Klosterschwester in Deutschland, die eine Brauerei leitet. Ein Gespräch über Bier und die Fastenzeit, Handys beim Chorgebet und die Frage, wie lange ihr Kloster in Mallersdorf noch besteht.
Brauchtum in Bayern
:Wo sie Prinz Fasching mit dem Vorschlaghammer erschlagen
In Lixenried in der Oberpfalz treiben sie es am Aschermittwoch ganz besonders wild. Weder die Nazis noch die katholische Kirche konnten ihnen das austreiben.
Tag der Muttersprache
:An der Grenze zum kulturellen Rassismus
Wer Dialekt spricht, wird im Zweifel immer noch für ein bisschen beschränkt gehalten. Das muss sich schleunigst ändern, sagt der Chef des Bunds Bairische Sprache – und er hat auch ein paar konkrete Ansätze dafür.
Faschingstradition
:Im Nachthemd durch die Stadt
Am Unsinnigen Donnerstag treiben die Hemadlenzen in Dorfen den Winter aus. Im Nachthemd ziehen Tausende durch die Stadt und verbrennen abschließend eine Strohpuppe, die symbolisch für die kalte Jahreszeit steht.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Ein Syrer blickt auf eine bayerische Tradition
Vor zehn Jahren kam unser Autor als Geflüchteter im Osten von München an. Inzwischen würde er sich nicht mehr so bezeichnen, sondern als jemand, der vieles anders sieht als einst.
Der Künstler Wilhelm Leibl
:Bauernmaler ehrenhalber
Der Maler Wilhelm Leibl, der vor 125 Jahren starb, hielt die Spuren des entbehrungsreichen oberbayerischen Landlebens in den Gesichtern der Menschen fest. Inspiration fand er in der Olchinger Moorlandschaft und in Schondorf am Ammersee.
Fastnacht in Franken
:Söder gibt den Freiheitskämpfer
Zum traditionellen Frankenfasching erscheint der Ministerpräsident mit Schwert und Zottelhaaren. Was das nun wieder heißen mag? Andere Prominente sind weniger martialisch unterwegs.
Fasching in Bayern
:Beliebte Faschingsumzüge in Bayern 2026
Der Fasching in Bayern naht, die Bälle sind vielerorts in vollem Gang. Auch die ersten Umzüge stehen schon bald an. Wo es laut und bunt wird – eine Auswahl.
Österreich
:Die Aufgaben einer Frau: für Verpflegung sorgen und dekorativ aussehen
In Tirol wollten zwei Schützenkompanien ihre Regeln ändern und auch weiblichen Mitgliedern das Tragen von Gewehren erlauben. Also startete der Verband eine geheime Abstimmung.
Brauchtum in Bayern
:Als Mariä Lichtmess noch Feiertag war
Am 2. Februar wurden die Christbäume entsorgt, sogar Urlaub gab es um diesen wichtigen Festtag herum. Mancherorts hat sich die Tradition gehalten - auf ihre eigene Art.
Fußgängerampel in Deggendorf
:Stehen bleiben, sonst gibt’s Knödel ins Gesicht!
Jetzt hat auch die niederbayerische Stadt Deggendorf eine individuelle Ampelfigur bekommen. Und zwar mit dem Abbild einer Frau, die sich zu wehren weiß: der berühmten Knödelwerferin.
Oh, ausgedienter Tannenbaum
:Warum der abgeschmückte Christbaum nicht aus dem Fenster fliegen sollte
An Maria Lichtmess endet die Weihnachtszeit, heuer sogar mit Schnee. Da kommt zumindest bei der Entsorgung des Christbaums weihnachtliche Stimmung auf – manchmal wird es auch gefährlich.
Seltenes Spektakel
:Schäffler tanzen in Neuried
Alle sieben Jahre zeigen die Schäffler ihren traditionellen Tanz. Ende Januar kommen sie nach Neuried.
Tradition in München
:„Alarm, Alarm“ – die Schäffler kommen
Löcher in den Schuhen, Partylichter im Bus und jede Menge Ausdauer: Alle sieben Jahre tanzen die Schäffler in München. Neun Auftritte sind es an diesem Samstag. Wie die Tänzer sich vorbereiten – und welche Frau als einzige einen Platz unter lauter Männern hat.
Traditionelle Erzeugnisse
:Industrieprodukte aus Bayern sollen geschützt werden
Bayerisches Bier nur in Bayern hergestellt werden, die Thüringer Bratwurst nur in Thüringen. Für Handwerk und Industrie gab es bislang keinen Schutz der regionalen Herkunft. Das ändert sich nun.
Medien in Bayern
:Ein besonderes Journal für einen besonderen Landstrich
Fast 120 Jahre lang dokumentierte die Zeitschrift „Die Oberpfalz“ die historische Entwicklung dieser Region. Nun ist diese großartige Geschichte zu Ende, der Verlag hat die Publikation eingestellt.
Holzski, Lodenrock und geheime Hindernisse: Beim Nostalski-Rennen in Krün zählt nur, wer mit mindestens einem Ski ins Ziel kommt. Was hinter der ungewöhnlichen Challenge steckt.
Sprache
:Bayern sucht dialektbegeisterte Jugendliche
Zum dritten Mal schreibt Bayerns Heimatministerium den „Dialektpreis Jugend“ aus. Bewerben kann man sich bis 17. April – wenn man ein bestimmtes Alter hat.
Lüftlmalerei
:Echte Hingucker an Münsinger Hausfassaden
Etliche Häuser am Ostufer des Starnberger Sees sind mit Lüftlmalerei verziert. Jeder kann das sehen, doch kaum einer nimmt es wahr. Die Münsinger Künstlerin Christiana Biron und der Gemeinde-Archivar Manfred Hummel rücken die bemalten Fassaden nun in den Mittelpunkt eines Projekts.
Schäffler tanzen wieder
:Die ermutigende Botschaft hinter einer 500 Jahre alten Münchner Tradition
Alle sieben Jahre werden die Figuren des Glockenspiels zum Leben erweckt: Dann ziehen die Schäffler tanzend durch München – nun ist es wieder so weit. Was hinter dem Brauch steckt.
Religion und Brauchtum
:"Bräuche und Rituale sind ein Haltepunkt im Zeitenstrom"
Beten, räuchern, meditieren - die Menschen scheinen über alle Konfessionen hinweg ein Grundbedürfnis nach heiligen Handlungen zu haben. Warum ist das so?
Jahreswechsel
:Wie man das neue Jahr garantiert verhext
Im alten Jahr ist nichts mehr zu retten, also muss das neue möglichst gut losgehen. Nur wie? Wünsche verbrennen? Nur wann? Ein paar Gedanken zum Jahresende.
Bayern
:20 C+M+B 26: Die Sternsinger sind wieder unterwegs
Viele Hundert Kinder und Jugendliche ziehen dieser Tage von Haus zu Haus, um Geld für soziale Zwecke zu sammeln. Das steckt hinter dem Brauch.
Alle Jahre wieder an Silvester
:Segensreiches Brauchtum in Türkenfeld
Mehr als 100 Reiter nehmen am traditionellen Silvesterritt teil und lassen sich ihre Tiere beim Vorbeizug an der Kirche segnen. Die Veranstaltung zieht wieder gut 1000 Zuschauer an.
Paunzhausen
:Zwei Verletzte bei Unfall mit Kanone
Beim traditionellen Böllerschießen ziehen sich zwei Männer bei einer ungeplanten Explosion Verbrennungen zu.
Landschaften und Mythen im Raum München
:Das Herz der Finsternis liegt im Osten
Wälder, Seen und Moore als Spiegel von Seelenlandschaften und Quellen von Raunacht-Mythen und anderen Legenden: Wo im Raum München inspiriert die Natur überhaupt noch zu Ausflügen ins Übernatürliche? Eine gedankliche Reise durch die dunkelste Zeit des Jahres auf der Suche nach Wildnis und Licht.