Bayerisches Brauchtum - SZ.de

Bayerisches Brauchtum

Bayerisches Brauchtum

Regensburg
:Dialektpreis „Sprachwurzel“ geht an Markus Wasmeier

Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, „dass i so red' wie i red'“, sagte der Ski-Olympiasieger bei der Verleihung. Der Bund Bairische Sprache ehrt mit dem Preis Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit an ihrem Dialekt festhalten.

Denkmalschutz
:Graffl oder Kleinod?

Landshut ist gesegnet mit Hunderten Baudenkmälern, manche werden wunderbar erhalten, andere einfach abgerissen. Vertreter beider Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber – Lösung nicht in Sicht.

Von Hans Kratzer

Brauchtum
:Schotten und Bayern – bei der Geburt getrennt

Lederhose und Kilt, Whisky und Bier, Macbeth und Markus Söder: Bei der Fußball-EM offenbaren sich erstaunliche Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Bergvölkchen. Manche Schotten wollen Bayern gar nicht mehr verlassen.

Glosse von Thomas Balbierer

Tradition in Bayern
:Die Mythen von der Tracht

Die Idee regionaltypischer Landestrachten hat sich im Bayern erst im 19. Jahrhundert entwickelt. Bei einem Vortrag am Walchenseekraftwerk hinterfragt Alexander Karl Wandinger den vielfach ideologisch aufgeladenen Brauchtumsgedanken.

Von Benjamin Engel

Brauchtum
:Vom „Zwoasteirer“ und „Lupfgeistel“

Man könnte meinen, Brauchtum und Tradition finden in den jüngeren Generationen nur wenig Beachtung. Ein Besuch beim Nachwuchs der „Lustigen Glonntaler“ beweist das Gegenteil.

Von Paula Klozenbücher

SZ PlusVolksfeste in Bayern
:Die Sorge vor dem nächsten Rassismus-Eklat

Weil der Party-Hit „L’amour toujours“ immer wieder für rechte Parolen missbraucht wird, schmeißt ein Volksfest nach dem anderen das Lied aus dem Programm. Doch Schmähgesänge sind so verbreitet, dass selbst die Bierzeltmusiker manches „unerträglich“ finden.

Von Thomas Balbierer

Feiertage
:Wenn die Kirche Prunk aufbietet

Weihrauch, Fahnen, Statuen, Blumen - Fronleichnam, das traditionsreiche Fest der katholischen Pfarreien, ist an diesem Donnerstag. Unter anderem in Bamberg, München und Nürnberg laufen die Vorbereitungen für die Prozessionen.

SZ PlusGastronomie auf Volksfesten
:Die Currywurst erobert Cham

Droht in Bayern ein Kulturbruch? Erstmals wurden auf dem Frühlingsfest im Bayerischen Wald mehr Currywürste als Hendl verzehrt. Die Wirte überrascht das nicht.

Von Hans Kratzer

Ortsschild in Fischen
:Willkommen in Klein-Gallien

Dass die gelben Ortsschilder abhandenkommen, passiert schon mal. Eher ungewöhnlich ist es aber, wenn sie die Einheimischen wie in Fischen im Allgäu quasi selber abmontieren - und noch ungewöhnlicher, wenn Unbekannt dann die Lücke am Straßenrand füllt.

Glosse von Maximilian Gerl

Bratwurstgipfel
:Alles Wurst

Beim elften Pegnitzer Bratwurstgipfel dreht sich alles um das Grillgut. Das darf in diesem Jahr durchaus mal vegan sein. Ein Besuch.

Von Clemens Sarholz

Brauchtum und Tradition
:Vereine fordern Schutzstatus für Dialekt

Eine entsprechende Petition haben jetzt der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und der Bund Bairische Sprache an den Landtag gerichtet.

Brauchtum
:Gebirgsschützen feiern Patronatstag

4000 Mitglieder aus 47 Kompanien treffen sich in Lenggries.

Brauchtum
:Warum wir einen Maibaum aufstellen

Darüber denken die meisten Menschen nicht nach. Macht man halt schon immer so. Ungünstig nur, wenn beim Maibaum-Fest Kinder dabei sind, die es genau wissen wollen.

Glosse von Lisa Schnell

Brauchtum
:Andechs - einfach ein wenig anders

Wie in vielen anderen bayerischen Gemeinden ist auch im Ortsteil Erling ein neuer Maibaum aufgestellt worden - außerhalb der Reihe und mit atypischer Bemalung.

Von Astrid Becker

SZ PlusBayerisches Brauchtum
:Dam, dam, dam - so muss ein Maibaum klingen

Holztechnik-Professor Martin Illner begutachtet landauf, landab die Maibäume. Schließlich will keiner, dass so ein viele Meter hohes Wahrzeichen umfällt. Ob ein Maibaum stabil genug ist, entscheidet der Experte auch mit den Ohren.

Von Matthias Köpf

Mammendorf
:Komprimierter Spaß

Das Mammendorfer Volksfest fällt in diesem Jahr mit fünf Tagen kürzer aus als früher. Der Wirt hat noch andere Termine.

Von Manfred Amann

NEPOMUK
:Hocken und zocken

Wachsamkeit ist für einen Seegeist oberstes Gebot - besonders wenn er an einer Maibaum-Wachhütte vorbeikommt.

Von Eurem Nepomuk

Brauchtumspflege
:Lenggries feiert Patronatstag

4500 Gebirgsschützen und ebenso viele Besucher werden am ersten Maiwochenende erwartet. Den Festgottesdienst zelebriert Kardinal Reinhard Marx, zu den 60 Ehrengästen gehören Markus Söder, Hubert Aiwanger und Ilse Aigner.

Von Petra Schneider

Django Asül beim Maibockanstich
:"Dagegen ist ein Pitbull der reinste Goldhamster"

Eine Judith Gerlach als "legislativer Kamikaze", ein Ministerpräsident auf Schmusekurs und ein Bundesgesundheitsminister, der auch ohne Drogen "ein echter Freak" ist. Die besten Sprüche vom Maibockanstich in der Nachlese.

Von Isabel Bernstein

SZ PlusMaibockanstich im Hofbräuhaus
:Es kann nur einen geben

Erst stichelt der Finanzminister, dann widmet ihm Derblecker Django Asül quasi das ganze Programm: Beim Maibockanstich dreht sich alles um Hubert Aiwanger. Das gefällt nicht allen.

Von René Hofmann

SZ PlusMaibockanstich im Hofbräuhaus
:Mehr Spott für Aiwanger als für Söder

Django Asül bleibt als Derblecker im Hofbräuhaus ein Freund der direkten Pointe. Die meisten Sprüche treffen dieses Mal den Freie-Wähler-Chef.

Von René Hofmann

Derblecken mit Django Asül
:Alle Infos zum Maibockanstich 2024

Am Dienstagabend steigt im Hofbräuhaus die zweite große Starkbier-Veranstaltung in München. Wer dabei wichtig ist, wann das Fernsehen überträgt und was anders ist als auf dem Nockherberg.

Von René Hofmann

SZ PlusMünchner Besonderheit
:Wo die Stammtische den Mitgliedern gehören

Im Augustiner-Keller gehört es zur Tradition, dass die Stammtische im Biergarten jedes Jahr aufs Neue von den Gästen selbst aufgebaut werden. Manche machen ein richtiges Event daraus: mit Oldtimer-Tross, Anzapfen und Bayernhymne.

Von Sarah Maderer

Trostberg
:Streit um langhaarige Schuhplattler

Lange Haare bei Männern, das war vor Jahrzehnten mal ein Aufreger. Jetzt lösen die Frisuren von zwei Nachwuchs-Schuhplattlern in Oberbayern heftige Debatten aus - und manches Kopfschütteln.

Von Sabine Dobel

Reden wir über
:Tanzen als Vergnügen

Der Wolfratshauser Werner Grimmeiß lehrt bayerische Volkstänze.

Interview von Nina Pia Becker

Osterfeuer
:"Wir haben keine Puppe verbrannt"

In Burschen- und Mädchenvereinen wird über die Kritik am antisemitischen Charakter der Judasfeuer diskutiert - mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Von Helmut Zeller

Freilichtmuseum Glentleiten
:Gerettete Textilien

Das Zentrum für Trachtengewand gibt in einer Sonderausstellung Einblick in die Geschichte der Handwerkskunst und öffnet das Depot.

SZ PlusBrauchtum
:Debatte über Judasfeuer erregt die Gemüter

Wieder wurden zur Osterzeit im Landkreis Dachau Puppen verbrannt - obwohl das Landratsamt auf den antisemitischen Charakter des Brauchs hingewiesen hatte. Das Thema beschäftigt nun auch die bayerische Justiz.

Von Helmut Zeller

SZ PlusReligion und Brauchtum
:"Bräuche und Rituale sind ein Haltepunkt im Zeitenstrom"

Beten, räuchern, meditieren - die Menschen scheinen über alle Konfessionen hinweg ein Grundbedürfnis nach heiligen Handlungen zu haben. Warum ist das so?

Von Sebastian Beck und Hans Kratzer

Unesco-Titel
:Kulturerbe Schlachtschüssel

Bayerns immaterielles Kulturerbe ist gewachsen: Auf der Unesco-Liste stehen nun unter anderem der Dietfurter Chinesenfasching, vier Knabenchöre und die Schweinfurter Schlachtschüssel. Ein paar intensiv gepflegte Traditionen fehlen aber noch.

Glosse von Maximilian Gerl

SZ PlusMeinungJudasfeuer
:Mehr Miteinander durch Aufklärung

Eine Auseinandersetzung mit dem judenfeindlichen Charakter der Judasfeuer kann anstrengend sein. Doch sie würde das Selbstverständnis örtlicher Vereine stärken.

Kommentar von Martin Wollenhaupt

SZ PlusBrauchtum
:Verpasste Aufklärung über Judasfeuer

Das Landratsamt will Burschenvereine über den antisemitischen Charakter der anstehenden Judasfeuer informieren. Doch zu einem extra dafür angesetzten Vortrag kommt kaum jemand. Der Landrat bedauert die "geringe Resonanz".

Von Martin Wollenhaupt

SZ PlusHaxengrill
:Zurück in die Zukunft

Aus dem Haxnbauer wurde der Haxengrill. Nach der Sanierung präsentiert er sich als ein wunderschönes Altmünchner Wirtshaus.

Von Marcelinus Sturm

Brauchtum
:Der Niedergang des Josefstags

Einst Feiertag und eine der stolzesten Bastionen der Lebensfreude, Brüderlichkeit und Toleranz, zerschellt der 19. März nun am Zeitgeist.

Von Hans Kratzer

SZ PlusGruselgeschichten aus dem Bayerwald
:Gibt es Geister wirklich?

Gespenster, Wahrträume, Todesankündigungen: Heimatforscher Karl-Heinz Reimeier aus Grafenau sammelt Protokolle von Menschen aus dem Bayerischen Wald, denen Spukhaftes widerfahren ist. Drei von ihnen berichten, wie sehr diese Erlebnisse sie erschüttert haben.

Von Sebastian Beck

Mentalitätsfragen
:Ein Münchner in Nürnberg

Ein Historiker aus der Landeshauptstadt - Weltbürger und Bildungsmensch - wird Dienststellenleiter in Nürnberg und sagt: Oh, mit der Stadt müsse er sich erst mal vertraut machen, "wie viele Münchner". Das ist ungemein sympathisch - und ein wenig exemplarisch.

Kolumne von Olaf Przybilla

Freizeit
:In Bayern startet die Volksfestsaison

An diesem Wochenende beginnt die Zeit für Bier, Blaskapellen und Karussells: Doch viele Schausteller - vor allem der kleinen Feste - plagen finanzielle Probleme.

Volksfest
:Feuerwerksverbot in Ingolstadt? Die SPD ist erst dafür und dann dagegen

In einem gemeinsamen Stadtratsantrag fordern mehrere Fraktionen ein Ende der Raketenshow am Volksfest. Doch dann schwenkt die SPD um - und die Grünen stehen mal wieder als Spaßverderber da.

Kolumne von Thomas Balbierer

Bairische Sprachwurzel
:Österreichs Präsident darf nicht zur Preisverleihung nach Bayern

Staatsoberhaupt Van der Bellen hätte die Bairische Sprachwurzel erhalten sollen. Der Wiener Präsidentschaftskanzlei war das Ansinnen allerdings suspekt.

Von Hans Kratzer

Söders Nockherberg-Karriere in Sprüchen
:Schon wieder dieser Aiwanger

Einst musste Markus Söder bangen: Wird er in der Fastenpredigt am Nockherberg überhaupt erwähnt? Als Ministerpräsident würde er nun eigentlich im Fokus stehen – doch wieder mal zieht Hubert Aiwanger die Aufmerksamkeit auf sich.

Von Katja Schnitzler

Aktuelles Lexikon
:Derblecken

Ein sehr bayerisches Verb, das einmal im Jahr auch im Rest des Landes Bekanntheit erlangt.

Von René Hofmann

SZ PlusNockherberg
:Münchens Bierbaron tritt ab

"Salve pater patriae!", sagt Andi Steinfatt ein letztes Mal auf dem Nockherberg zum Ministerpräsidenten - dann hört der Paulaner-Chef auf. Über einen, der in München ein gewichtiges Wort mitzureden hatte, wenn es um Bier geht.

Von Franz Kotteder

Kratzers Wortschatz
:Ilse Bilse, keiner willse ... 

Was darf man noch sagen und was nicht? Bei dem Wort Trenzerbeidl gehen die Meinungen auseinander. Der Vorname Ilse ist zwar erlaubt, aber höchst unbeliebt.

Brauchtum und Sprache
:Rettet die Semmel

Entgegen der landläufigen Meinung wird auch im Süden richtiges Hochdeutsch gesprochen. Deshalb starten der Bund Bairische Sprache und der Bayerische Landesverein für Heimatpflege die "Aktion Pro Süddeutsch".

Von Hans Kratzer

SZ PlusReservierungen in der Gastronomie
:Der ungemütliche Zwei-Stunden-Slot

Freundlich begrüßt, hurtig hinausbefördert: Viele Wirte räumen ihren Gästen nur noch zwei Stunden ein, bevor sie für die nächsten Platz machen müssen. Da bleibt eigentlich nur eine Strategie.

Glosse von Christian Mayer

Unter Bayern
:Der Trachtler und die Niedertrachtler

Wie man mit einem Deppen möglichst souverän umgeht - eine Beobachtung, die gut in die aufgeregten Zeiten passt.

Kolumne von Franz Kotteder

SZ PlusTradition im Allgäu
:Sollen noch immer Hexenpuppen im Funkenfeuer brennen?

Im Allgäu symbolisieren am Wochenende wieder große Feuer den Übergang vom Winter in den Frühling. Strittig ist, ob dabei Strohpuppen verbrannt werden müssen. Und warum ausgerechnet eine Frauenfigur?

Von Florian Fuchs

Aktuelles Lexikon
:Rußiger Freitag

Der Tag, an dem unvorsichtige Familienangehörige und nichts ahnende Besucher Farbe auf die Wangen bekommen. Ein alter Fastnachtsbrauch, den die Obrigkeit nicht immer schätzte.

Von Johanna Pfund

Tradition
:Tausende Schaulustige beim Berchinger Rossmarkt

Unter den Besuchern des Wintervolksfests in der Oberpfalz waren auch Landwirtschaftsministerin Kaniber, Finanzminister Füracker und Wirtschaftsminister Aiwanger.

Seltsame Faschingsbräuche und Traditionen
:"Es ist gestattet zu lachen"

Mit dem Fasching kann der Südbayer nicht allzu viel anfangen. Mancherorts aber blühen seltsame Traditionen, in denen sich Karneval und alte Bräuche zum Winteraustreiben mischen.

Von Hans Kratzer

Gutscheine: