Bierzeltreden müssen krachen. Zwischen Blasmusik und klirrenden Masskrügen fallen politische Botschaften schnell mal unter den Biertisch, wenn sie mehr als einen Hauptsatz umfassen. Erprobte Politiker greifen daher gern zur eher schlichten Rhetorik. Im besten und zugleich seltensten Fall wird daraus ein unterhaltsames Polittheater. Im schlechtesten Fall driftet die Rede in Demagogie ab - so wie Markus Söders Gillamoos-Rede am Montag in Abensberg.
Meinung"Wenn einer gern in der Tonne liegt"Söders Hartz-IV-Äußerungen sind schwer erträglich

Kommentar von Thomas Balbierer
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Bayerns Ministerpräsident diffamiert in seiner Bierzelt-Rede am Gillamoos Arbeitslose - und stempelt so Millionen Menschen ab. Für den Landtagswahlkampf lässt das Schlimmes erahnen.
