Deutsches Museum Nürnberg:Erste Zahlen gab es im Juni 2016

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22. April 2016: Schriftlicher Bericht des Wissenschaftsministeriums auf Antrag der Grünen vom 29. Januar. Frage: "Mit welchen Folgekosten ist nach Investitionen der angekündigten acht Millionen Euro Anschubfinanzierung zu rechnen?" Antwort des Ministeriums: "Diese Frage lässt sich zum derzeitigen Projektstand noch nicht belastbar antworten." Frage: "Auf welche Schultern sollen die entstehenden Folgekosten verteilt werden?" Antwort: "Bitte vergleichen Sie hierzu die Ausführungen zur vorstehenden Frage."

11. Mai 2016: Aussprache über den schriftlichen Bericht des Wissenschaftsministeriums im Wissenschaftsausschuss in Anwesenheit von Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums. Weder Standort noch genaue Kostenschätzungen werden dabei bekannt gegeben.

10. Juni 2016: In einer Pressekonferenz informieren Finanzminister Markus Söder, Wolfgang Heckl und die Kulturreferentin der Stadt Nürnberg, Julia Lehner, über den vorgesehenen Standort, den Augustinerhof. Das Museum soll eine Fläche von 4000 Quadratmetern haben, davon 1350 für die Dauerausstellung und 300 Quadratmeter für Sonderausstellungen. "Das Museum soll im Jahr 2019 eröffnet werden und rund elf Millionen Euro kosten", berichtet dpa.

13. November 2016: Bei einer Podiumsrunde im Heimatministerium wird erwähnt, dass das Museum fünf statt drei Geschosse einnehmen soll.

2. Juni 2017: Bei einer Pressekonferenz wird offiziell bekannt gegeben, dass das Projekt größer wird. Söder: "Der Freistaat will allein in der Aufbauphase rund 27,6 Millionen Euro für das neue Museum in die Hand nehmen." Und: "Die neue Zweigstelle erhält mit ca. 5500 Quadratmetern Fläche auf fünf Ebenen rund ein Drittel mehr als ursprünglich eingeplant."

5. Juli 2017: In einer schriftlichen Antwort auf den Berichtsantrag der SPD vom 13. Dezember 2016 werden auch die Abgeordneten über die Erweiterung auf 5500 Quadratmeter und die Investitionskosten von 27,6 Millionen Euro informiert. Auf eine Frage nach den Folgekosten heißt es: "Gemäß dem mit dem Investor auf eine Laufzeit von 25 Jahren abgeschlossenen Mietvertrag ergeben sich (einschließlich der Betriebskostenvorauszahlungen) Mietausgaben von jährlich knapp 2,8 Millionen Euro." Die Personalkosten werden nicht beziffert. Es seien zehn Stellen geplant.

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