Akademischer Grad:Skandal? Was denn für ein Skandal?

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Akademischer Grad: Laut Ludwig-Maximilians-Universität erfüllt seine Doktorarbeit nicht die dafür erforderlichen wissenschaftlichen Standards: Martin Huber, Generalsekretär der CSU, verzichtet deshalb auf den akademischen Grad - will aber im Amt bleiben.

Laut Ludwig-Maximilians-Universität erfüllt seine Doktorarbeit nicht die dafür erforderlichen wissenschaftlichen Standards: Martin Huber, Generalsekretär der CSU, verzichtet deshalb auf den akademischen Grad - will aber im Amt bleiben.

(Foto: Robert Haas)

CSU-Generalsekretär Martin Huber verzichtet auf das Führen seinen Doktorgrades, weil er bei der Promotion getrickst hat. Doch in der Landespolitik herrscht großes Schweigen. Warum sogar die Opposition das Thema lieber meidet.

Von Andreas Glas

Sein Zorn ist ein wenig verraucht, aber er ist noch da. Die CSU erhebe oft "einen hohen moralischen Maßstab, etwa wenn es um die Kriminalisierung bestimmter Verhaltensweisen geht. Diesen hohen Maßstab sollten wir, wenn wir andere daran messen wollen, dann aber auch generell an uns selbst anlegen", sagt Holm Putzke über den Fall Martin Huber. Nein, Huber hat keine Straftat begangen, Putzke weiß das. Er ist Professor für Strafrecht an der Uni Passau. Aber auch Bezirkschef des niederbayerischen CSU-Arbeitskreises Juristen. Und es ärgert ihn, wie seine CSU mit der Affäre um ihren Generalsekretär umgeht.

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