Vermisstes Mädchen:"Wir holen zurück, was uns gehört"

Lesezeit: 3 min

Nach Verschwinden von Elfjähriger in Bayern

Das Hauptquartier der Sekte der "Zwölf Stämme" in Tschechien. Die Polizei sucht nach dem Aufenthaltsort der elfjährigen Shalomah.

(Foto: Kubeö Slavomír/dpa)

Behörden hatten vor Jahren Kinder aus den Fängen der Sekte "Zwölf Stämme" befreit. Shalomahs Vater hatte damals angedeutet, das nicht akzeptieren zu wollen. E-Mails an die Pflegefamilie deuten nun darauf hin: Er könnte Wort gehalten haben.

Von Viktoria Spinrad, Holzheim/München

"Einfach fürchterlich" sei das, was nun passiert ist, sagt Wolfram Kuhnigk. Er spricht vom "Worst-Case-Szenario". Der RTL-Reporter weiß, wovon er spricht: Er hat sich 2013 in die Gruppe "Zwölf Stämme" eingeschleust, seine heimlichen Videoaufnahmen von geprügelten Kindern führten zu einer Großrazzia bei der fundamental christlichen Gruppierung - und dazu, dass die damals zweijährige Shalomah in die Obhut einer Pflegefamilie kam.

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