Corona-Pandemie:Melanie Huml, ihr Mann, ihr Skilehrer und das Maskendesaster

Lesezeit: 4 min

Corona-Pandemie: Mit den Geschäften mit FFP2-Masken beschäftigen sich in Bayern ein Gericht und der Untersuchungsausschuss Maske im Landtag.

Mit den Geschäften mit FFP2-Masken beschäftigen sich in Bayern ein Gericht und der Untersuchungsausschuss Maske im Landtag.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Im Untersuchungsausschuss soll geklärt werden, ob das Gesundheitsministerium bei einem Unternehmer 400 000 Atemschutzmasken bestellt hat - diesen dann aber auf einem Millionenschaden sitzen ließ. Darum muss ein eher unerwarteter Zeuge aussagen.

Von Andreas Glas und Klaus Ott

Dass der Skilehrer der Familie einer Staatsministerin zu Geschäften des Freistaats als Zeuge aussagen muss, und das gleich mehrmals, das ist eher selten der Fall. Bei den Masken-Geschäften des Freistaats, die zu Beginn der Corona-Pandemie recht turbulent verlaufen waren, kommt aber auch das vor. An diesem Freitag muss der Skilehrer der Familie von Ministerin Melanie Huml (CSU) erneut in den Zeugenstand; bereits zum zweiten Mal. Dieses Mal im Masken-Untersuchungsausschuss des Landtags, nach einer ersten Aussage beim Landgericht München I im Frühjahr. Und bei der Justiz geht es, mit anderen Zeugen, nächste Woche weiter.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Micky Beisenherz über Elon Musk und Twitter
Der große Abfuck
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
fremdgehen
Untreue
"Betrogene leiden unter ähnlichen Symptomen wie Traumatisierte"
Herfried Münkler im Interview
"Die fetten Jahre sind vorbei"
Zur SZ-Startseite