Maskenaffäre

Maskenkäufe in der Corona-Pandemie
:Gericht tadelt Auskünfte der Regierung

Die Staatsregierung hätte dem SPD-Abgeordneten Florian von Brunn 2021 mehr Informationen über den Kauf von Corona-Masken geben müssen, entscheidet der Bayerische Verfassungsgerichtshof.

Von Johann Osel

Corona-Kommission
:Spahn rechtfertigt sich in Masken-Affäre

Der frühere Gesundheitsminister sagt im Bundestag als Sachverständiger aus – und erinnert an den „beispiellosen Ausnahmezustand“ zu Beginn der Pandemie. Nicht alle im Ausschuss stellt das zufrieden.

SZ PlusVon Rainer Stadler

Maskenaffäre
:Geschwärzt mit beschränkter Haftung und Co. KG

Die Maskenaffäre verfolgt Jens Spahn. Braucht es einen Untersuchungsausschuss? Und sollten Politikerinnen und Politiker für ihre Verfehlungen haftbar gemacht werden? SZ-Leser diskutieren.

MeinungMasken-Affäre
:Der unschuldige Jens und die Union haben eine Chance versiebt

Endlich Lehren aus Fehlern der Corona-Pandemie ziehen? Leider ist es CDU und CSU wichtiger, das Masken-Desaster ihres Ex-Ministers zu decken. Ein liturgischer Hilferuf – in Wort und Gesang.

SZ PlusKolumne von Hans Well

Bundesgerichtshof
:Corona-Maskenaffäre: Geringere Strafe für Andrea Tandler

Die Politikertochter Andrea Tandler verdiente mit Corona-Maskendeals viel Geld. Ein Urteil wegen Steuerhinterziehung folgte. Der BGH entschied nun zur Rechtskraft – und kommt zu einem etwas milderen Ergebnis.

MeinungMaskenaffäre
:So bleibt die Wahrheit auf der Strecke

Aufklärerin Margaretha Sudhof verweigert den Abgeordneten des Bundestags Auskünfte, weil sie keine Genehmigung vom Gesundheitsministerium dafür habe. Das ist unwürdig.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

ExklusivMaskenaffäre
:Sudhof zu Unrecht der Falschaussage bezichtigt

Nach der Sitzung des Haushaltsausschusses am Dienstag hat das Bundesgesundheitsministerium erneut die Masken-Ermittlerin Margaretha Sudhof angegriffen. Zu Unrecht, wie Recherchen von SZ, NDR und WDR zeigen.

SZ PlusVon Christina Berndt, Markus Grill und Vivien Timmler

Aufarbeitung der Corona-Pandemie
:„Ich habe leider keine unbeschränkte Aussagegenehmigung“

Darf die Spahn-Ermittlerin Margaretha Sudhof nicht alles sagen, was sie über die Masken-Affäre weiß? Das Gesundheitsministerium widerspricht scharf.

Von Bastian Brinkmann

MeinungMasken-Debatte
:Ein Spahn-Untersuchungsausschuss wäre gut. Aber es wird ihn nicht geben

Der heutige Fraktionsvorsitzende hat wohl Glück gehabt: Sein Corona-Management wird nicht ernsthaft untersucht, weil die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag so sind, wie sie sind.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Maskenaffäre
:Reichinnek: „Lückenlose Aufklärung der persönlichen Einflussnahmen“

Wollte das Gesundheitsministerium den einstigen Minister Jens Spahn in der Maskenaffäre schützen? Die ungeschwärzte Fassung des Sudhof-Berichts nährt diesen Verdacht. Grüne und Linke wollen einen Untersuchungsausschuss. Doch Spahn wehrt sich.

Von Michael Bauchmüller, Christina Berndt und Vivien Timmler

ExklusivMasken-Affäre
:Wie der Masken-Bericht dem Staat Milliarden sparen könnte

Das Gesundheitsministerium hat auf Grundlage der Arbeit der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof seine Prozessstrategie geändert – und prompt vor Gericht gewonnen. Die Entscheidung könnte wegweisend sein, auch für den Steuerzahler.

SZ PlusVon Christina Berndt, Markus Grill und Vivien Timmler

ExklusivPandemie-Aufklärung
:Grüne fordern öffentliche Arbeit der Corona-Kommission

SPD und Union wollen zusammen mit den anderen demokratischen Fraktionen eine En­quete­kom­mis­si­on zur Corona-Aufklärung einsetzen. Nun nennen die Grünen ihre Bedingungen dafür.

SZ PlusVon Markus Balser

MeinungPismestrovic
:Jens Spahn und der Masken-Bericht

Masken-Sonderbericht
:Komplett geschwärzte Seiten, heftige Vorwürfe – und neue Fragen

Gesundheitsministerin Nina Warken hat den geschwärzten Corona-Masken-Bericht vorgelegt. Ihr Haus greift die Sonderermittlerin an, nimmt Jens Spahn in Schutz – und schafft neue Ungereimtheiten.

SZ PlusVon Christina Berndt, Markus Grill, Vivien Timmler

Aufarbeitung der Corona-Pandemie
:Gesundheitsministerin Warken will Masken-Bericht doch vorlegen

Die Abgeordneten des Bundestags erhalten das Dokument, das Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn schwer belastet – allerdings teils geschwärzt. Die Öffentlichkeit soll es weiter nicht zu sehen bekommen.

SZ PlusVon Christina Berndt und Vivien Timmler

MeinungMaskenaffäre
:Die Bundestagspräsidentin dient hier nur der Regierung

Julia Klöckner (CDU) wird ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht. Das Parlament muss die Vorwürfe gegen Jens Spahn aufklären dürfen, aber sie verhindert es. Damit ist sie der Regierung zu Diensten, das ist nicht ihr Job.

SZ PlusKommentar von Robert Roßmann

Maskenaffäre
:Die Union im Spahn-Dilemma

Der unveröffentlichte Sonderbericht zur Beschaffung von Corona-Masken setzt den Fraktionschef weiter unter Druck, doch CDU und CSU bremsen bei der Aufklärung. Die Gesundheitsministerin soll nun Auskunft geben.

Von Robert Roßmann und Vivien Timmler

ExklusivJens Spahn in der Corona-Zeit
:„Team Ich“ statt „Team Staat“

Neu bekannt gewordene Teile des unter Verschluss gehaltenen Masken-Sonderberichts enthalten schwere Vorwürfe gegen Jens Spahn. Von „politischem Ehrgeiz“ getrieben, habe er die Beschaffung „allein meistern“ wollen. Das Ergebnis: ein „Drama in Milliardenhöhe“.

SZ PlusVon Christina Berndt, Markus Grill und Vivien Timmler

Deal mit Logistikunternehmen
:Corona-Masken-Affäre: Spahn weist alle Vorwürfe zurück

Ein geheimer Bericht beschreibt, wie Spahn zu Beginn der Corona-Pandemie Masken beschaffte und dabei Steuergeld in Milliardenhöhe verschwendete. Dieser wehrt sich gegen die Kritik.

MeinungMaskendeals
:Erst kommt die Aufklärung, dann vielleicht das Verzeihen

Der jüngst in Teilen an die Öffentlichkeit gelangte interne Bericht aus dem Gesundheitsministerium belegt: Es stinkt einiges an den Maskendeals des früheren Ministers Jens Spahn. Eine detaillierte Aufarbeitung muss folgen.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

ARD-Doku
:Habt mich wieder lieb

Fynn Kliemann ist zurück. Der Maskenskandal, über den der Influencer stolperte, ist in einer ARD-Doku nur diffus Thema – dafür kuschelt er seine Follower im Leichenwagen an.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Regensburg
:Strittige Provisionszahlung: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Masken-Deal

Mehr als 200 000 Euro Provision soll ein Manager für die Lieferung von zehn Millionen OP-Masken für Bayern gezahlt haben. Profitiert hat davon mutmaßlich seine Lebensgefährtin.

Niederlage vor Gericht
:Spahns Maskendeals bringen Lauterbach in Not

Das Bundesgesundheitsministerium läuft Gefahr, einen Milliardenbetrag für fragwürdige Geschäfte nachzahlen zu müssen. Dafür trägt nicht nur der frühere Minister die Verantwortung.

SZ PlusVon Markus Grill, Klaus Ott

MeinungCorona
:Aufarbeitung muss sein – bevor die nächste Pandemie kommt.

Wie stand die Regierung zu dem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums, das auf „Schockwirkung“ in der Coronazeit setzte? Diese und andere Fragen sind unverzüglich zu klären.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Spätfolge der Corona-Pandemie
:Milliardenrisiko für den Bund nach Spahns Maskengeschäften

Das Oberlandesgericht Köln verkündet ein möglicherweise richtungsweisendes Urteil gegen das Gesundheitsministerium. Es erklärt eine Vertragsklausel für ungültig, die Lieferanten „unverhältnismäßig benachteiligt“ habe. Insgesamt sind noch 100 Fälle anhängig, in denen Lieferfirmen 2,3 Milliarden Euro für nicht bezahlte Masken einklagen wollen.

SZ PlusVon Markus Grill, Klaus Ott

Bundestag
:Bestechung von Abgeordneten soll härter bestraft werden

Wer sein Mandat ausnutzte, um nebenbei Geschäfte zu machen, konnte bisher strafrechtlich nicht belangt werden. Das wollen die Ampelfraktionen nun ändern. Es ist auch eine Reaktion auf die Maskenaffären früherer CSU-Politiker.

Steuerhinterziehung
:Tandler legt Revision gegen Maskenurteil ein

Nach einem Deal wurde die Maskenmillionärin zu einer Gefängnisstrafe von mehr als vier Jahren verurteilt. Eine Woche später geht sie dagegen vor - "höchst vorsorglich", wie es heißt.

Von Thomas Balbierer

MeinungGrünwald
:Für bayerische Steueroasen ist das Finanzamt zuständig

Die Briefkastenfirma-Betreiberin Andrea Tandler ist nun verurteilt - doch diejenigen, die ihr Geschäftsmodell ermöglicht haben, machen weiter im Münchner Villenvorort Politik. Das geht auf Kosten der Stadt und der Steuerzahler.

Kommentar von Lars Brunckhorst

Informationsfreiheit in Bayern
:Der Ausschuss war schneller

Zweieinhalb Jahre lang hat der Dachauer Grünen-Stadtrat Martin Modlinger um Transparenz in der sogenannten "Maskenaffäre" gekämpft. Jetzt ist ihm der Landtag zuvorgekommen.

Von Benjamin Stibi

Maskenprozess
:"Es kam genau auf diesen Namen an"

Andrea Tandler wird wegen millionenschwerer Steuerhinterziehung zu vier Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt. Ihre prominente Herkunft machte sie zur Multimillionärin - was sie auch nach dem Prozess bleiben wird.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

Steuerhinterziehung
:Andrea Tandler zu vier Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt

Nach einem Deal im Steuerprozess gegen die Maskenmillionärin steht nun die genaue Höhe der Gefängnisstrafe fest. Trotzdem kommt sie zunächst auf freien Fuß.

Von Thomas Balbierer

Prozess gegen Andrea Tandler
:Ein Virus namens Gier

Dass sie Millionen mit der Pandemie verdiente, reichte Andrea Tandler nicht. Sie wollte auch noch den Staat prellen. Nur deshalb konnte man sie anklagen. Und es wirkt so, als stehe da jemand auch für all die anderen Corona-Profiteure vor Gericht.

SZ PlusVon Thomas Balbierer und Annette Ramelsberger

Maskenprozess
:"Das Geld war ihre Hauptmotivation"

Gericht und Verteidigung einigen sich auf einen Deal: Wegen Steuerhinterziehung muss Andrea Tandler maximal vier Jahre und neun Monate in Haft. Das Gefängnis darf die kranke Unternehmerin trotzdem erst einmal verlassen.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

Steuerprozess
:Die bitteren Tränen der Andrea Tandler

Die Angeklagte räumt in ihrem Prozess schwere Fehler bei der Steuer ein. Das Gericht und die Verteidiger sprechen über eine Verständigung.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

Tandler-Prozess
:Jeder kämpft für sich allein

Im Steuerprozess gegen Andrea Tandler und ihren Partner hat das Ringen um jeden Monat weniger Haft begonnen. Über streitende Anwälte, Schikanen im Krankenhaus und die Rolle einer noblen Steuerkanzlei.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

Korrekturen
:Masken-Millionen und Arzt-Pauschale

Bei Andrea Tandlers Maskengeschäften ging es um so viel Geld, dass wir mit den Nullen durcheinanderkamen. Und wir korrigieren den Arzt-Tarif für ein EKG.

Tandler-Prozess
:Der Schattenmann aus der Schweiz

Mit ihm fing die Maskenaffäre im Februar 2020 an: Der Unternehmer Niklas F. brachte Andrea Tandler mit dem Maskenlieferanten Emix in Kontakt. Als Zeuge will er nicht auftreten - also müssen andere für ihn sprechen.

SZ PlusVon Thomas Balbierer

Maskenaffäre
:"Wir lassen Sie ungern reinrauschen. Es geht um 23 Millionen"

Im Prozess um Steuerhinterziehung gegen Andrea Tandler richtet die Vorsitzende Richterin überraschend deutliche Worte an die Angeklagte - und legt ihr ein Geständnis nahe.

SZ PlusVon Thomas Balbierer

Maskenaffäre
:"Das ist ja wie Weihnachten"

Maskenmillionärin Andrea Tandler soll ihre Corona-Deals laut Anklage alleine eingefädelt haben. In ihrem Steuerprozess präsentiert sie unbekannte Nachrichten, um sich zu entlasten. Und plötzlich taucht ein verschollenes Testament auf.

SZ PlusVon Thomas Balbierer

Prozess in München
:Andrea Tandler bricht in Maskenaffäre ihr Schweigen

"Es ging mir niemals darum, zu betrügen", sagt die wegen Steuerhinterziehung angeklagte Unternehmerin zum Auftakt ihres Prozesses. In ihrer Aussage will sie auch ihr Bild in der Öffentlichkeit geraderücken.

Von Thomas Balbierer

Andrea Tandler
:Am Anfang waren die Knödel

Steuerhinterziehung? Betrug? Andrea Tandler sagt vor Gericht, sie habe den Maskendeal doch nur deswegen gemacht, weil sie sich um die Gesundheit des Landes gesorgt habe. Die Staatsanwaltschaft sieht das etwas anders.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

Skandale in Bayern
:Es war der Bruder

Ob Amigo-, Flick- oder Maskenaffäre: Die Geschichte der politischen Skandale muss neu geschrieben werden. An allem war immer ein Helmut schuld.

Glosse von Roman Deininger

Corona
:Das Geschäft mit dem Virus

Andrea Tandler hat in der Pandemie hohe Provisionen für Maskendeals kassiert. Das war legal. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr aber vor, dabei 23,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Sie selbst bestreitet das. Nun steht sie vor Gericht.

SZ PlusVon Klaus Ott, Annette Ramelsberger

Prozessbeginn im Oktober
:Masken-Millionärin Andrea Tandler kommt vor Gericht

Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in Höhe von 23,5 Millionen Euro muss sich die Unternehmerin einem Prozess stellen, der kurz vor der Landtagswahl startet. Sie hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.

Von Klaus Ott

ExklusivMaskenaffäre
:Tandler-Prozess könnte kurz vor der Landtagswahl beginnen

Die Tochter des einstigen CSU-Generalsekretärs soll Steuern hinterzogen haben. Das Landgericht München I plant für den Fall, dass es zu einem Verfahren kommt, bereits die Termine. Sie kämen der CSU wohl nicht gelegen.

SZ PlusVon Klaus Ott

Maskenaffäre
:Andrea Tandler scheitert mit Verfassungsbeschwerde

Die Unternehmerin und ihr Geschäftspartner hatten sich damit gegen ihre Untersuchungshaft gewendet. Das Bundesverfassungsgericht nimmt die Beschwerde erst gar nicht an.

Oberpfalz
:Gericht lehnt Anklage gegen mutmaßliche Maskenbetrüger weitgehend ab

Der Fall hatte Aufmerksamkeit erregt, weil einer der Beschuldigten als Lokalpolitiker der Freien Wähler auf einer Lieferantenliste von Hubert Aiwanger auftauchte. Ein Vorwurf bleibt bestehen.

Maskenaffäre
:Andrea Tandler soll 23,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben

Die Staatsanwaltschaft München I nennt Details der Anklage gegen die Münchner Werbeunternehmerin. Bestätigt sich der Verdacht, dann liefe das auf eine Haftstrafe hinaus. Ein weiterer Vorwurf wiegt ebenfalls schwer.

SZ PlusVon Klaus Ott

ExklusivMaskenaffäre
:Anklage gegen Andrea Tandler - Verdacht auf Steuerhinterziehung

Die Staatsanwaltschaft München I wirft der Unternehmerin vor, ihre Maskenprovisionen nicht korrekt versteuert zu haben. Der Fiskus soll um mehrere Millionen Euro geschädigt worden sein.

SZ PlusVon Klaus Ott

Bayerischer Landtag
:Sauter sieht sich in Maskenaffäre als Opfer

Der frühere CSU-Justizminister ergreift zu später Stunde im Plenum das Wort und rechtfertigt seine Provisionen. "Beschämend und peinlich", sei das, sagen sie in der CSU.

Von Andreas Glas

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