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Neue Hybridmodelle bei Mercedes:Fünf Fahrprogramme, vier Betriebsarten

Die Instrumente des Mercedes S 500 Plug-In-Hybrid.

Der Mercedes S500 Plug-In-Hybrid bietet ein komplexes System an Fahrmodi und Betriebsarten.

(Foto: oh)

Ziemlich komplex erscheint die Integration der fünf Fahrprogramme (über Comand) mit den vier Betriebsarten (über eine separate Taste). Wer zumindest teilelektrisch unterwegs sein möchte, muss Comfort oder besser noch Economy vorwählen. Jetzt erst bestimmen auch der Streckenverlauf und die Verkehrssituation die Ladestrategie der Hochvoltbatterie. In E-Mode wird nach Möglichkeit ausschließlich elektrisch gefahren, E-Save hält den Ladezustand weitgehend konstant, Charge lädt nach - treibt dabei aber zwangsläufig den Benzinverbrauch in die Höhe.

Der serienmäßig luftgefederte C350 PHEV lässt sich entspannt-komfortabel oder betont sportlich bewegen. Sogar im E-Betrieb, der Geschwindigkeiten bis 130 km/h zulässt, legt die Flüsterklasse los wie ein geölter Blitz. Erst wenn man das Fahrpedal bewusst über den Druckpunkt hinaus durchtritt oder die Schaltpaddel betätigt, meldet sich der knurrige Verbrenner zu Wort. Keine Frage: Dieser vielversprechende Plug-in-Hybrid kämpft mit dem neuen BMW 330e auf Augenhöhe.

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Der GLC wird seinen Weg machen

Die Antriebstechnik im GLC350e entspricht der C-Klasse, und auch die Fahrleistungen dürften nicht wesentlich differieren, denn im GLC-Unterboden ist deutlich mehr Platz für ein entsprechend voluminöseres Batteriepaket. Technisch wäre eine E-Reichweite von 50 km (wie sie die Chinesen fordern) problemlos darstellbar, doch weil mehr Reichweite auch weniger Kofferraum bedeutet, wird dieses Thema wohl erst mit der nächsten Akku-Generation gelöst.

Apropos Kofferraum: Der GLC bietet rund ein Drittel mehr Platz für Gepäck als der GLK und auch das Raumangebot im Fond hat deutlich zugelegt. Außerdem sind die neuen, separat oder gemeinsam in der Länge verstellbaren Rücksitze viel bequemer als bisher. Innen wirkt der GLC - ganz ohne Übertreibung - fast so nobel wie die S-Klasse. Beeindruckt haben uns vor allem die Materialqualität und die Liebe zum Detail.

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Die lange Liste der Verführungen reicht vom bunten Head-up-Display bis zum Burmester-Soundsystem. Markant sind auch die runden Belüftungsdüsen, der nochmals größere Farbmonitor und die immer längere Tastenleiste für die diversen Assistenzsysteme. Aus der C-Klasse stammt die Kombination aus Touchpad und Comand-Dreh-Drücksteller. Keine Frage: Dieser Crossover wird seinen Weg machen, mit Hybrid und ohne.