Entspannter radeln - dank Yoga

Vor gut einem Vierteljahrhundert wuchs in Berlin zusammen, was zusammen gehört. Und da sich Geschichte manchmal wiederholt, passierte dies nun wieder. Sicher, eine solch historische Bedeutung wie der Mauerfall wird der erste Kurs im YogaCycling, der nun auf dem Tempelhofer Feld stattfand, wohl nicht erlangen. Die Idee, den herabschauenden Hund, den Krieger oder die Taube bei der feierabendlichen Fahrradfahrt in die Bewegungen einzubauen, erscheint dennoch sinnvoll und charmant.

Die Übungen sollen StVO-konform und sowohl in Businesskleidung als auch in Alltagsklamotten praktizierbar sein, versichern die Initiatoren, die Yoga-Lehrerin Nadezda Agapova und der Fahrrad-Aktivist Heinrich Strößenreuther. Statt einer Yoga-Matte brauchen YogaCycler lediglich ihr Fahrrad, aber keine Vorkenntnisse. "Wir wollen Radfahren von seiner besten Seite zeigen: Noch entspannter ankommen und etwas gegen den müden Büro-Rücken tun", sagt Agapova, die bereits die ersten Vertiefungskurse für Anfang Juli plant.

Bild: Collage Jessy Asmus / SZ.de 12. Juni 2015, 11:372015-06-12 11:37:50 © SZ.de/harl/ihe/dd