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Wirtschaft kompakt:Rappelvolle Kassen

Die Einzelhändler verdienen im Weihnachtsgeschäft prächtig, Daimler will mit dem russischen Autohersteller GAZ paktieren und Iran streicht Benzinpreis-Subventionen - das Wichtigste in Kürze.

Eiskalte Temperaturen halten die Deutschen nicht von ihren Weihnachtseinkäufen ab. "Das Weihnachtsgeschäft liegt bislang über Vorjahresniveau", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes HDE, Stefan Genth. Zum vierten Adventswochenende seien die Läden richtig voll gewesen. "Viele shoppten warm und vor dem Wetter geschützt in Einkaufscentern und Warenhäusern oder suchten in den Online-Angeboten ihrer Händler nach Geschenken."

Verkaufsoffener Sonntag in Leipzig

Hau raus das Geld: In etlichen Kommunen öffneten die Geschäfte auch am Sonntag. Dieses Bild entstand in Leipzig.

(Foto: dapd)

Besonders gefragt seien warme Jacken, Winterstiefel, Mützen und Schals aber auch Unterhaltungselektronik wie Flachbildschirme und Smartphones. In den USA lief das Weihnachtsgeschäft rund eine Woche vor den Feiertagen dagegen eher verhalten. Genth rechnet bis Heiligabend noch mit viel Trubel in den Geschäften. Dem Hauptgeschäftsführer zufolge sind seit November im Einzelhandel rund 100.000 zusätzliche Aushilfen eingestellt worden. Der HDE erwartet früheren Angaben zufolge im Weihnachtsgeschäft ein Umsatzplus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.