Wirecard:Der Schwindler soll weg

Wirecard

Wirecard war nicht einmal 20 Jahre alt, hatte einen rasanten Aufstieg hingelegt und war zeitweise mehr wert als die Deutsche Bank.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Wirecard ist der erste Dax-Konzern, der in die Insolvenz gerutscht ist. Trotzdem ist er immer noch im Aktienindex vertreten - eine skurrile Situation. Was die Börse dagegen unternehmen will.

Von Nils Wischmeyer, Köln

Mehr Symbolkraft hatte ein Wechsel im Dax wohl nie. Knapp zehn Jahre nach der Finanzkrise musste die Commerzbank im September 2018 den wichtigsten deutschen Aktienindex verlassen, und ausgerechnet ein junger, digitaler Zahlungsdienstleister rückte nach: Wirecard. Die Firma war nicht einmal 20 Jahre alt, hatte einen rasanten Aufstieg hingelegt und war zeitweise mehr wert als die Deutsche Bank. Und verdrängte die altehrwürdige Commerzbank aus dem Dax, der so etwas wie der deutsche Aktien-Olymp ist. Es sollte der Auftakt für die Ära eines neuen, deutschen Digital-Champions werden. Sollte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
rote Ampel vor Frankfurter Skyline PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY 1083400174
Bundestagswahl
Wie kann Steuerpolitik gerechter werden - und soll sie das?
Frau schlummert ohne auf das Chaos draußen zu achten *** Woman slumbers without paying attention to the chaos outside PU
Gesellschaft und Krisen
Ein Sommer der kollektiven Überforderung
Jérôme Boateng
Wer ist Täter, wer ist Opfer?
Pressebilder: Personal branding // Tijen // Muc
Tijen Onaran und Laura Karasek
Montagsinterview
"Frauen dürfen auch mal großspurig sein"
Jeroboam of 1990 DRC Romanee-Conti is shown at news conference ahead of Acker Merrall & Condit wine auction in Hong Kong
Weinpreise
Was darf Wein kosten?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB