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Corona-Krise:"Arme können nicht ins Home-Office"

Durch Covid-19 hätten sich viele Probleme in den USA verschärft, sagt Nobelpreisträger Sir Angus Deaton. Das Foto zeigt ihn bei der Nobelpreisverleihung im Jahr 2015.

(Foto: AP)

Sir Angus Deaton hat 2015 den sogenannten Wirtschaftsnobelpreis bekommen. Ein Gespräch darüber, was das Coronavirus mit Rassismus zu tun hat und warum er die Pandemie mit einem Röntgenapparat für gesellschaftliche Ungerechtigkeiten vergleicht.

Eigentlich ist Sir Angus Deaton ein freundlicher Mensch, der gern einmal einen Scherz in seine Ausführungen einstreut. Wenn ihm aber etwas gegen den Strich geht, dann legt der Träger des Wirtschaftsnobelpreises alle professorale Zurückhaltung ab und wird deutlich: Das US-Gesundheitssystem? Eine Farce. Staatliche Entwicklungshilfe? Zynisch und böse, weil sie den Empfängerländern mehr schade als nutze. Am Montag sprach der gebürtige Schotte, der an der US-Elite-Universität Princeton lehrt und 2016 von der britischen Queen in den Adelsstand erhoben wurde, bei den Online Science Days, die dieses Jahr die traditionelle Nobelpreisträgertagung in Lindau am Bodensee ersetzen. Mit der SZ traf sich der 74-Jährige vorab zum Interview - per Videotelefonat.

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