bedeckt München 29°

Berlin:Was das Urteil zum Mietendeckel bedeutet

Menschen demonstrieren gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, die Mietendeckel als Verfassungswidrig zu

Menschen demonstrieren gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes.

(Foto: imago images/Emmanuele Contini)

Berlin wollte die Mieten deckeln, scheiterte damit aber vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Folgen sind gravierend, viele Familien geraten an Belastungsgrenzen.

Von Jan Heidtmann und Benedikt Müller-Arnold, Berlin/Düsseldorf

Immer mehr Menschen können sich steigende Mieten in Deutschlands Metropolen nicht mehr leisten. Es ist eines der größten sozialen Probleme der Republik. Gegenmittel wie die Mietpreisbremse haben sich als kaum wirksam erwiesen. Der Berliner Senat aus SPD, Linken und Grünen hatte deshalb vor anderthalb Jahren den sogenannten Mietendeckel verabschiedet, der Mieterhöhungen in den meisten Wohnungen für fünf Jahre begrenzen sollte. Zudem mussten Eigentümer Mieten senken, die zu deutlich über Obergrenzen lagen. Doch vorigen Donnerstag haben die Richter in Karlsruhe den Berliner Alleingang als verfassungswidrig verworfen - eine Blamage für die Linkskoalition, die Konsequenzen für viele Mieter hat. In dieser Woche will der Senat besprechen, wie es weitergehen soll.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Cattle are seen on board of livestock ship 'Karim Allah\
Fleischindustrie
Wie die EU das gefährliche Geschäft mit Tiertransporten auf See befördert
Sexualität
Warum die Deutschen immer weniger Sex haben
Wirtschaft
Wird München das neue Silicon Valley?
Siegfried Russwurm, Praesident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI, aufgenommen im Haus der Deutschen Wirtsc
Montagsinterview
"Im Bummelzug ist Klimaneutralität nicht zu erreichen"
John Bercow
Ein Mann wie ein Brotaufstrich
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB