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Kommunikation am Arbeitsplatz:Bitte mit Gefühl

Illustration: Stefan Dimitrov

Augen rollen, ignorieren, unterbrechen: So kommunizieren viele Menschen am Arbeitsplatz. Dabei geht das auch anders.

Von Helena Ott, München

Arbeit kann krank machen, das hat Katja Simon, Mitarbeiterin eines großen Pharmakonzerns, selbst erlebt. Aber nicht, weil sie körperlich so hart arbeiten muss wie Bauarbeiter oder Pflegekräfte. Es sei der vergiftete Umgang miteinander: Da werde in Besprechungen mit den Augen gerollt und unterbrochen, während jemand spricht. Zynische Kommentare seien normal. Die 52-Jährige arbeitet seit 30 Jahren in dem Unternehmen. "Ich habe Leute daran erkranken oder innerlich kündigen sehen", sagt Simon, die eigentlich anders heißt, aber nicht mit ihrem echten Namen zitiert werden möchte.

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