Kinderwunsch:Das Geschäft mit der Fruchtbarkeit

Lesezeit: 5 min

Kinderwunsch: Künstliche Befruchtung: "Zu viele Frauen bekommen keine Hilfe, weil sie Angst vor hohen Kosten haben oder sich schämen, darüber zu sprechen", sagt Levy-Mitgründerin Caroline Mitterdorfer.

Künstliche Befruchtung: "Zu viele Frauen bekommen keine Hilfe, weil sie Angst vor hohen Kosten haben oder sich schämen, darüber zu sprechen", sagt Levy-Mitgründerin Caroline Mitterdorfer.

(Foto: imago)

Viele Frauen brauchen vielleicht gar keine teure künstliche Befruchtung. Start-ups wie Levy Health aus Berlin wollen ihnen helfen, zum Teil mit Algorithmen. Das interessiert auch Investoren.

Von Kathrin Werner

Am Anfang stand der Schmerz. Silvia Hecher hatte vier Fehlgeburten. Caroline Mitterdorfer hatte eine Dysplasie, eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs, wegen der sie ins Krankenhaus musste, mit damals 27 Jahren. Plötzlich war sie gezwungen, sich mit dem eigenen Körper zu beschäftigen. Und der Frage nach ihrem Kinderwunsch. "Dabei war ich damals die typische Karrierefrau, die noch nicht einmal wusste, wann sie ihre Tage bekommt", sagt Mitterdorfer. "Im Nachhinein bin ich schockiert, wie wenig ich wusste. Aber so geht es ja vielen Frauen mit ihrem eigenen Körper."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Im Asia-Laden endlich das richtige kaufen
Essen und Trinken
Im Asia-Laden endlich das Richtige kaufen
Serie "How I Met Your Father"
Möglicherweise legendär
Young pretty woman making fruit smoothie at home; Saft IV
Gesundheit
»Ein gesunder Mensch braucht keine Säfte«
Milcheis
Essen und Trinken
So gelingt Milcheis wie aus der Eisdiele
Agota Lavoyer
Leben und Gesellschaft
»Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB